Die Segelflieger mussten auf dem Boden bleiben

dj

Von dj

Mo, 28. Juli 2008

Hotzenwald

Wetter machte die geplanten Langstreckenflüge unmöglich.

RICKENBACH-HÜTTEN (dj). Zum Auftakt des 45. Hotzenwald-Segelflugwettbewerbs der LG (Luftsportgemeinschaft) Hotzenwald am Wochenende in Hütten hatte Petrus kein Erbarmen mit den Segelfliegern. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag wollte das Wetter einfach nicht mitspielen und so mussten die 21 Teilnehmer aus ganz Deutschland und der Schweiz an beiden Tagen auf das stundenlange Fliegen über die Wolken verzichten. Einzig die Schüler, die eine Ausbildung zum Segelflugpiloten absolvieren, kamen auf ihre Kosten und durften für lokale Flüge in die Luft abheben.

Jedoch hoffen die insgesamt 21 teilnehmenden Segelflieger in den drei Kategorien Doppelsitzer, 15 Meter Einsitzer und 18 Meter Einsitzer, in den kommenden Tagen für ihre Wertungsflüge in die Luft gehen und dieses Jahr erstmals ihre angepeilten Strecken von über 600 Kilometern knacken zu können. "Wenn die meteorologischen Voraussetzungen, also gutes Wetter und eine ausreichende Thermik, gegeben sind, sind solche Strecken durchaus möglich", zeigt sich Detlef Barth von der LG Hotzenwald zuversichtlich.

Knapp eine Woche haben die Segelflieger nun noch Zeit, um bei den Wertungsflügen so viele Punkte wie möglich zu sammeln, bis am Sonntag die Siegerehrung auf dem Programm steht. Gute Chancen dann mit auf dem Siegertreppchen zu stehen haben dieses Jahr auch wieder viele Mitglieder des LG Hotzenwald, darunter Wolfgang Lange und Phillip Terhardt sowie Eric und Dori Neubronner im Doppelsitzer und Marcus Neubronner im 18 Meter Einsitzer. In der Kategorie 15 Meter Einsitzer, in der drei Mitglieder vom LG Hotzenwald mitfliegen, gibt es laut Barth keine klaren Favoriten: "Unter diesen sechs Teilnehmer ist das Feld sehr ausgewogen."