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20. September 2010

Eine heiße kühle Nacht im Bienenhaus

Blue Station spielte sich quer durch die langjährige Bandgeschichte / Fans füllten die Tanzfläche.

  1. Die Band Blue Station heizte den Gästen beim sechsten Giersbacher Rockspektakel kräftig ein Foto: Karin Stöckl-Steinebrunner

HERRISCHRIED (kss). Mächtig eingeheizt wurde den zahlreichen Besuchern des sechsten kleinen Rockspektakels am Samstagabend im Giersbacher Bienenhaus. Die Formation Blue Station gab ihr Bestes mit Titeln quer durch die langjährige Bandgeschichte rund um Iris und Blondie Wallaschek. Blue Station gibt es nun seit zehn Jahren, davor hieß die Band Central Station. Seine erste Band hatte Blondie jedoch bereits vor 40 Jahren gegründet.

Zusammen mit Kurt Zimmermann, Till Erb aus Jungholz und Gioacchino Ragusa aus Wehr groovte Blue Station mit gestochen scharfen, harten Beats und eindrücklicher Stimmgewalt mächtig drauflos. Die langjährigen Fans ließen sich nicht lange bitten und füllten die Tanzfläche, während die Jüngeren das Ganze eher von den oberen Sitzplätzen oder von der Seite her beäugten und belauschten. Blue Station hat zwar auch sanfte Töne im Repertoire, aber das Publikum favorisierte im ersten Teil des Abends eindeutig den knallharten Bluesrock – und tobte sich entsprechend aus.

Nach einer kurzen Umbaupause, in der Klaus Stöcklin, Vorsitzender der Bürgerinitiative zum Erhalt von Abhau und Haselbachtal, an die der Erlös des Abends gehen wird, ein paar Informationen zu den anstehenden Terminen rund ums geplante Pumpspeicherwerk Atdorf gab, trat Sweet, Soft & Hairy auf. Die Band mit den Hotzenwäldern Christoph Nieke, Dirk Bürklin und Ulli Gottschalk sowie dem Neuseeländer Robin Perks und dem Bretonen Loic de Bellarbre, seit 15 Jahren aktiv und seit elf Jahren in der gleichen Besetzung, rockt im Vergleich zu Blue Station schon beinahe besinnlich und animierte die Zuhörer mit ihren melodiösen Kompositionen vielmehr zum sanften Wiegen auf der Stelle.

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Insgesamt genoss jeder die spezielle Atmosphäre des Bienenhauses auf seine Weise, und auch draußen am Feuer war die Stimmung wie gewohnt dazu angetan, aus dieser recht kühlen eine lange und durchaus heiße Nacht zu machen.

Autor: kss