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10. März 2009

Familienzentrum hat in fünf Jahren vieles initiiert

Spielgruppe demnächst an fünf Tagen in der Woche.

HERRISCHRIED (kss). Das Familienzentrum Hotzenwald hat trotz eines harten Jahres 2008 inzwischen einen Stand erreicht, der sich gut trägt, wie Andrea Hackel in der Hauptversammlung erläuterte. Überhaupt möchte der Verein vorerst "klein und fein" bleiben und dabei mit seinen Angeboten in Richtung Öffentlichkeit expandieren, sei es in Form des Ferienprogramms oder des offenen Treffs.

Die für Kindergarten- und Schulkinder gleichermaßen geeignete Spielgruppe findet dreimal wöchentlich, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 13 bis 18 Uhr statt. Hierfür wurde als neue Mitarbeiterin Ina Becker verpflichtet. Ab Sommer soll diese Gruppe auf fünf Tage pro Woche erweitert werden. Der kleine offene Treff bietet jeden Mittag um 13 Uhr ein biologisch vollwertiges, preiswertes Mittagessen, zu dem jedermann herzlich willkommen ist, der sich am selben Tag bis 10 Uhr angemeldet hat. Für dieses Angebot plant das Familienzentrum in Zukunft eine etwas andere Form, die zusätzlich die Möglichkeit bietet, im wahrsten Sinn des Wortes nach außen getragen zu werden.

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Hart war das vergangene Jahr, wie Andrea Hackel schilderte, aufgrund von Mitarbeiterwechsel, krankheitsbedingten Ausfällen sowie durch Auflagen des Wirtschaftskontrolldienstes, die Kücheneinrichtung betreffend, die inzwischen von Grund auf erneuert wurde. Die Gruppe der Aktiven hat sich mittlerweile wieder stabilisiert und die Arbeit konnte sogar auf mehrere Schultern verteilt werden. Seit letztem Sommer ist das Familienzentrum Hotzenwald Vollmitglied im Mütterzentrum Baden-Württemberg. In einer am Landratsamt Waldshut etablierten Arbeitsgruppe zum demografischen Wandel in der Gesellschaft, zu der derzeit ein überregionales Informationskaffee geplant wird, ist das Familienzentrum mit Leitfunktion integriert. Die notwendige Wartefrist zur Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe ist rechtlich inzwischen ebenfalls erfüllt, so dass diese Anerkennung in diesem Jahr erfolgen sollte, in dem das Familienzentrum sein fünfjähriges Bestehen feiern kann. Die Eröffnung der Elternschule wurde auf den Herbst verschoben und fand Mitte September 2008 statt. Die Angebote des Ferienprogramms über Ostern und Pfingsten wurden teilweise auch von Familien aus den Talgemeinden genutzt, ein "Mut"-Fest im Rahmen der Kampagne der Bundesregierung "Engagement macht stark" fand ebenfalls regen Zulauf.

Bei den jährlichen Vorstandswahlen ergab sich ein Wechsel, da die Sozialpädagogin und Therapeutin Marita Ulbricht sich gerade als Erziehungsberaterin für Schulen, Kindergärten, Familienzentren und ähnliche Institutionen sowie als Integrationshilfe selbständig gemacht hat und daher aus zeitlichen Gründen von einer erneuten Kandidatur absehen wollte. Für sie wurde neu Eva-Maria Oeser in den Vorstand gewählt. Ihre beiden Vorstandskolleginnen Andrea Hackel und Daniela Wischniewski wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Autor: kss