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05. August 2008

Hotzenwälder im Aufwind

LG-Segelflieger holten einen ersten und zwei zweite Plätze

  1. Die erfolgreichen Teilnehmer des Hotzenwald-Segelflugwettbewerbs von der LG Hotzenwald (von links): Doris Neubronner (Doppelsitzer), Marcus Neubronner (18-Meter-Klasse), Eric Neubronner (Doppelsitzer) und Lokalmatador Hanspeter Böhler (15-Meter-Klasse). Foto: Daniela Jarusel

RICKENBACH-HÜTTEN (dj). Erfolgreich endete für die Segelflieger der Luftsportgemeinschaft (LG) Hotzenwald der diesjährige Segelflugwettbewerb. Während sich Hanspeter Böhler von der LG Hotzenwald in der 15-Meter-Klasse den ersten Platz belegte, holten seine Vereinskameraden Marcus Neubronner in der 18-Meter-Klasse und Dori Neubronner mit ihrem Sohn Eric Neubronner in der Kategorie Doppelsitzer den zweiten Platz.

Groß war am Sonntag die Freude beim 41-jährigen Hanspeter Böhler über den Sieg: Er hatte erstmals überhaupt bei einem Segelflugwettbewerb den ersten Platz gemacht. "Bislang hat es noch nie gereicht", sagte Böhler, der bereits bei vielen Wettbewerben teilgenommen hat und seit 1991 in der Segelfluggruppe Bad Säckingen mitfliegt. Der gebürtige Bad Säckinger, der mit seiner Familie in Wittnau bei Frick in der Schweiz wohnt, hatte sich während den ganzen fünf Wertungstage über konstant weit vorne gehalten und dreimal den Tagessieg, sowie zweimal den zweiten Platz bei der Tageswertung holte.

Ganz knapp auf den zweiten Platz hingegen kamen seine Vereinskameraden Eric Neubronner und Dori Neubronner im Doppelsitzer. Mit nur drei Punkten Differenz platzierten sie sich hinter Gösta Worf vom LSR Aalen. Auch Marcus Neubronner, der im vergangenen Jahr als Erster bei der 18-Meter-Klasse geworden war, musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben. Auf dem ersten Platz landete dieses Jahr Martin Sautter vom SFC Ulm.

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Dank der Wetterverhältnisse konnten die Segler an fünf Tagen für Wertungsflüge abheben. Allerdings erwies sich das Fliegen bei der feuchten Warmluft in diesem Jahr als äußerst schwierig, was Segelfieger Marcus Neubronner allerdings von einer etwas anderen Perspektive betrachtete. "Durch das schwierige Wetter war das Fliegen eine Herausforderung. Man musste viele taktische Entscheidungen treffen und so war es immer spannend", so der 31-Jährige.

Trotz des Wetters blickt Wettbewerbsleiter Erich Neubronner zufrieden auf den diesjährigen Wettbewerb zurück, der am Sonntag mit der Siegerehrung endete. "Wir sind an fünf Tagen geflogen. Das liegt über dem Durchschnitt", sagte Neubronner. Dankesworte richtete der Wettbewerbsleiter an den Meteorologen Manfred Reiber, der die Segelflieger täglich über die Wetterverhältnisse auf dem laufenden gehalten hatte.

Im Anschluss an die Siegerehrung weihte Rickenbachs Altbürgermeister Georg Keller noch das neue Schulflugzeug ASK 21 auf den Namen "Herwig Herzog". Herzog, der als Schulleiter an der Rickenbacher Grund- und Hauptschule tätig war, prägte die LG Hotzenwald wesentlich mit. "Indem wir das Flugzeug auf seinen Namen taufen, wollen wir seine Leistungen würdigen und ihn in Erinnerung behalten", so Johann Lauber, Präsident der LG Hotzenwald.

Autor: dj