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21. September 2010
Kermisch sucht das persönliche Gespräch
Weitere Fragen im Raum.
RICKENBACH (mie). Der Rickenbacher Gemeinderat Peter Kermisch (Grüne) will die weiteren Diskussionen um seinen in der Gemeinderatssitzung geäußerten Vorwurf der Vetterleswirtschaft bei der Vergabe von Gemeindedächern für Solaranlagen nichtöffentlich führen. Dies teilte er in einem Schreiben an die Badische Zeitung mit. Er habe festgestellt, dass nicht alle mit seiner Öffentlichkeitsarbeit einverstanden gewesen seien, weswegen er das direkte Gespräch mit den anderen Bürgermeisterstellvertretern – Hubert Strittmatter (Freie Wähler) und Hubert Matt (CDU) sowie Bürgermeister Norbert Moosmann suchen wolle.
Gleichwohl wies er darauf hin, dass er "mittlerweile weitere Widersprüchlichkeiten festgestellt" habe, zum Beispiel, "dass derjenige, der den Zuschlag erhalten hat und von dem immer die Rede war, gar nicht Vertragspartner der Gemeinde ist". Markus Wagner, Leiter des Rickenbacher Hauptamtes bestätigte auf Anfrage der BZ, dass Markus Merkle, der bisher als Vertreter der Bietergemeinschaft aufgetreten war, den Pachtvertrag nicht unterschrieben habe, sondern dessen Schwester. Markus Merkle agiere mit seiner Firma als eine Art Subunternehmer, der die Solar-Anlagen für die fünf Vertragsunterzeichner auf den gepachteten Gemeindedächern installiere. Kermisch betonte in seinem Schreiben auch, dass er unabhängig davon die Entscheidung des technischen Ausschusses akzeptiere und dies auch in der Gemeinderatssitzung schon zum Ausdruck gebracht habe.
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Autor: mie
