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05. August 2009

Hüftgelenksprothese

Hüftgelenksprothese
Sogenannte Endoprothesen bestehen am Hüftgelenk grob gesagt aus zwei Teilen: einem Schaft, der im Oberschenkelknochen steckt, und einer Pfanne, die im Hüftknochen sitzt. In ihr dreht sich der Kopf, der über einen Konus auf den Schaft aufgesteckt wird. Hier liegt die Schwachstelle der Duram-Prothesen. Der Konusstift sitzt nicht exakt im Loch des runden Kopfes – Mikrobewegungen sind möglich. Nicht immer werden reine Metallprodukte verwendet. Im Loretto-Krankenhaus etwa hat man inzwischen zu Gelenkflächen aus Keramik gewechselt. Rund 200 000 künstliche Hüftgelenke werden jährlich hierzulande eingesetzt. Bezogen auf alle Gelenkimplantate werden pro Jahr etwa 1000 Problemfälle gemeldet.

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Autor: mich