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05. November 2017 16:36 Uhr

Hüningen / Weil am Rhein

Mann flüchtet vor Polizei und springt in den Rhein – Rettungseinsatz

Im Elsass will sich ein Mann einer Polizeikontrolle entziehen und springt in den Rhein. Auf halber Strecke nach Deutschland geht ihm die Puste aus. Nach seiner Rettung stellt sich etwas Erstaunliches heraus.

  1. Foto: Dominic Rock

Einen größeren trinationalen Rettungseinsatz hat am vergangenen Freitagabend ein Franzose ausgelöst. Der Mann wäre fast im Rhein ertrunken, nachdem er sich im elsässischen Huningue einer Polizeikontrolle durch einen Sprung in den Fluss entziehen wollte. Beim Versuch auf die deutsche Seite zu schwimmen, verließen ihn allerdings die Kräfte. Rettungskräfte aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz waren zum Ort des Geschehens geeilt, wie das Polizeipräsidium Freiburg mitteilte.

Ein französischer Polizist war dem Mann hinterhergesprungen, ein zweiter hatte ein am Rheinufer liegendes Kanu genommen und war hinterhergerudert. Als der Flüchtige über die Flussmitte hinaus war und langsamer wurde, konnte der erste Polizist ihn ergreifen. Der Beamte gab mit seiner Taschenlampe Lichtsignale ab, so dass die Rettungskräfte ihn und den Mann ans Ufer bringen konnten. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Basel und den Örtlichen Feuerwehren von Weil am Rhein und Efringen-Kirchen auch die DLRG Weil, zwei Rettungswagen aus Frankreich und Deutschland sowie das Polizeirevier Weil am Rhein. Die französischen Sanitäter versorgten den unterkühlten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus in Frankreich.

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Warum der Mann sich der Kontrolle überhaupt hatte entziehen wollen, ist noch ungeklärt. Nach Auskunft der Polizei liegt weder in Frankreich noch in Deutschland etwas gegen ihn vor.


Autor: BZ