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18. August 2012

Hunger ist in Nigeria das größte Problem

KFD Birkendorf spendet 1000 Euro an Pfarrer Dr. John Okoro / Sozialarbeit und Gottes Wort.

  1. Kirsten Dörflinger (links) und Ute Blatter vom Vorstandsteam der katholischen Frauengemeinschaft Birkendorf überreichten Pfarrer John Okoro eine Spende in Höhe von 1000 Euro für seine Projekte in Nigeria. Foto: cs

ÜHLINGEN-BIRKENDORF (cs). Überraschung und Freude standen Pfarrer Dr. John Okoro ins Gesicht geschrieben, als er von der katholischen Frauengemeinschaft Birkendorf einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro überreicht bekam, die er zur Unterstützung seiner Projekte in Nigeria gut gebrauchen kann.

Der 48 Jahre alte Priester aus Nigeria weilt nunmehr zum dritten Mal im Oberen Schlüchttal, wo er im August als Urlaubsvertretung für Pfarrer Fritz in der gesamten Seelsorgeeinheit tätig ist. Am Mittwochabend, nach der Eucharistiefeier mit Kräuterweihe in der Pfarrkirche St. Margareta, fand die Scheckübergabe im Haus der Begegnung im Rahmen einer kleinen Feierstunde statt. "Wir interessieren uns sehr für seine Projekte in Nigeria und wollen ihn nicht mit leeren Händen nach Hause ziehen lassen", sagten Kirsten Dörflinger und Ute Blatter vom kfd-Vorstandsteam, die den Scheck gemeinsam an Pfarrer John Okoro überreichten.

Dieser war total überrascht und freute sich sehr über die großzügige Spende, für die er sich aufrichtig bedankte. Dem Wunsch des Kfd-Vorstandsteams, das mehr über seine soziale Arbeit und die von ihm unterstützten Projekte in seinem Heimatland wissen wollte, kam Pfarrer Okoro gerne nach. "Es geht nicht sehr gut in Nigeria", berichtete er von schwierigen politischen Umständen und die ständige Bedrohung der dort lebenden Christen durch islamistische Terroristen. Hinzu kommen weitere Probleme wie Hungersnot, große Armut und Krankheiten wie Malaria und Aids. "Ein leerer Bauch kann nicht Halleluja singen", betonte John Okoro, dass man auch hierfür Energie braucht und beschrieb den Hunger als größtes Problem. Er stellte klar, dass seine Sozialarbeit - vor allem sorgt er dafür, dass Kinder zur Schule gehen und eine Ausbildung erhalten können - und Gottes Wort für ihn zusammen gehören.

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Autor: cs