Begehrte Kräuterbüschel

Karin Stöckl-Steinebrunner

Von Karin Stöckl-Steinebrunner

Sa, 18. August 2018

Ibach

Einige Interessenten gehen an Himmelfahrt leer aus.

IBACH (kss). Die traditionell an Mariä Himmelfahrt stattfindende Kräuterweihe war in diesem Jahr um eine halbe Stunde früher angesetzt als in den Vorjahren, und wer sich gewohnheitsmäßig um 15 Uhr eingefunden hatte, hatte das Nachsehen.

Die Ibacher Pfarrkirche war eindeutig zu klein für den Ansturm auf die Kräuterweihe mit anschließendem Verkauf der beliebten Kräuterbüschel, die wie in jedem Jahr sorgfältig mit mindestens sieben heilsamen Kräutern rund um die Königskerze in der Mitte, dem Symbol für die Jungfrau Maria, gebunden worden waren.

Etliche Besucher warteten geduldig vor dem Gotteshaus auf das Ende des Gottesdienstes und die gerade eben geweihten Sträuße, die in diesem Jahr sogar an zwei Stellen ausgegeben wurden, um dem Ansturm wenigstens ein wenig Herr zu werden.

Und wie die Kirche zu klein war für alle Anwesenden, so reichten auch die knapp 150 von den Ibacher Landfrauen gebundenen Kräuterbüschel nicht aus für alle Kaufwilligen. Schätzungsweise zwei Dutzend Anstehende mussten unverrichteter Dinge in den Pfarrgarten abziehen und sich zum Trost für den entgangenen Strauss mit Kaffee und Kuchen begnügen. Dort allerdings erwartete sie erneut ein Ansturm auf das ebenfalls immer sehr gefragte Kuchenbüffet der Landfrauen.