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12. September 2009
Der Museumsplan wird umgesetzt
Ibach bekommt Bürstenmachermuseum / Finanzierung gesichert.
IBACH. Im alten Ibacher Rathaus soll ein Museum eingerichtet werden, in dem die Bürstenmacherei und das Waldgewerbe dargestellt wird. In der Sitzung des Ibacher Gemeinderates gab dazu Bürgermeister Helmut Kaiser einen Sachstandsbericht. Weiter hatten die Gemeinderäte über die Fertigstellung der Bürstenmacherei zu entscheiden, ebenso über die Mittelbereitstellung und die Vergabe.
Schon seit geraumer Zeit ist die Gemeinde Ibach bemüht, im alten Rathaus ein kleines Museum, hauptsächlich zum Thema "Bürstenmacher" einzurichten. Im vergangenen Jahr erhielt die Gemeinde die Zusage für weitere Fördermittel aus dem Leader-Programm, dieser Tage wurden die Mittel freigegeben. Inhaltlich wurde das Museum neben der Bürstenmacherei um das Waldgewerbe erweitert. Die Verarbeitung des hier wachsenden Holzes war früher für viele Grundlage für das tägliche Einkommen.
Der für das Museum eingerichtete Arbeitskreis hatte sich in den vergangenen Monaten, nachdem im vergangenen Winter der größte Teil der Bauarbeiten am Gebäude abgeschlossen werden konnte, sehr intensiv mit der Inneneinrichtung des Museumsteils für die Bürstenmacherei befasst und auseinandergesetzt. Das vom Arbeitskreis zusammen getragene Material wurde von Frank Lang, der ein Büro für Museums- und Ausstellungsplanung betreibt, umgesetzt und soll nun auf entsprechenden Tafeln im Museum präsentiert werden. Die Kosten für die Erarbeitung des Layouts, der Inhalte wie auch der Tafeln selbst, belaufen sich für den Teil der Bürstenmacherei auf rund 11 500 Euro. Die bisher für die Einrichtung des Museums angefallenen Kosten belaufen sich – hier handelt es sich hauptsächlich um die Beschaffung von Material – auf 7000 Euro. In diesem Jahr sind im Haushaltsplan für das Museum ein 2000 Euro eingestellt. Den Gesamtkosten von 18 500 Euro steht ferner ein Zuschuss in Höhe von 13 500 Euro gegenüber, so dass weitere 4000 Euro bereit zu stellen sind.
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Wie bei den bisherigen Arbeiten erfolgt die Umsetzung des größten Teils der Arbeiten mit sehr viel Engagement und Einsatz auf ehrenamtlicher Basis. Der Bereich des Waldgewerbes soll zurück gestellt und erst nach Abschätzung und Bereitstellung der weiteren Finanzierung erfolgen. Paul Mark vom Arbeitskreis führte aus, im Bereich Waldgewerbe wolle man in dem Museum aufzeigen, wie hart früher die Zeiten waren.
Einstimmig sprachen sich die Gemeinderäte dafür aus, das Büro Frank Lang mit dem planerischen Teil zu beauftragen. Der fehlende Betrag von 4000 Euro soll zur Finanzierung den Rücklagen entnommen werden. Abschließend erwähnte Bürgermeister Helmut Kaiser, dass dieses Museum sehr gut zur Gemeinde Ibach passt. Nach der endgültigen Fertigstellung soll die Einweihung so schnell als möglich erfolgen. Bürgermeister Kaiser und die Helfer hoffen, dass dies dann noch im kommenden Monat erfolgen kann.
Autor: Lothar Köpfer
