Sanierungsumfang wird angepasst

Karin Steinebrunner

Von Karin Steinebrunner

Fr, 22. Juni 2018

Ibach

Vollausbau der Straße im Ortsteil Schwyz wird verringert, um den finanziellen Rahmen einzuhalten.

IBACH. Nachdem die Ausschreibung der Straßensanierungsmaßnahmen für die Ibacher Gemarkung Schwyz aufgrund von überteuerten Angeboten zunächst zurückgezogen worden war, startete Planer Claus Baumgartner nun nochmals einen Versuch. Dabei reduzierte er den geplanten Anteil des Vollausbaus um 25 Prozent, um den vorgegebenen finanziellen Rahmen nicht allzu sehr zu sprengen.

Die Angebote waren diesmal mit 118 anstelle der vormaligen 132 Prozent der Kosten immerhin wieder etwas näher an der bezahlbaren Summe, allerdings mit der Vorgabe, dass die Ausführung erst im Jahr 2019 erfolgen wird.

Arbeiten sollen im Jahr 2019 erfolgen

Die reinen Straßenbaukosten würden sich bei Reduzierung des Vollausbaus auf 260 000 Euro belaufen. Das würde 10 000 Euro Eigenanteil für die Gemeinde bedeuten, da von den beantragten 295 000 Euro aus dem Ausgleichsstock 250 000 Euro bewilligt worden waren. Einschließlich der gleichzeitigen Sanierung des Wasserabflusses sowie des Breitbandausbaus belaufen sich die Kosten auf gut 336 400 Euro mit der Firma Stoll Bau aus Todtmoos als günstigstem Bieter.

Der Gemeinderat vergab die Arbeiten mit der Maßgabe, im nächsten Jahr anhand der aktuellen finanziellen Situation der Gemeinde nochmals darüber zu beraten, ob die eingeplante Reduzierung des Vollausbaus eventuell zurückgenommen werden könnte, also ein höherer Eigenanteil denkbar wäre. Bürgermeister Kaiser gab zu bedenken, dass bei den Arbeiten im Bereich "Vorderes Feld" zwar ein Haushaltsrest gebildet werden konnte, die Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2017 aber wesentlich geringer ausgefallen sind als geplant und daher zum Ausgleich des Verwaltungshaushaltes eine höhere Zuführung nötig werden wird als zunächst gedacht. Die bisherigen Zahlen für 2018 sähen zwar gut aus, aber für eine sichere Prognose sei es derzeit noch zu früh.

Skiliftsaison endet mit einem Überschuss

Die Abrechnung des Skiliftbetriebs der Gemeinde für das Jahr 2017 fiel ausgesprochen positiv aus. Bei 136 Betriebsstunden und 27 Betriebstagen konnte ein Überschuss erzielt werden, was zuletzt im Jahr 2008 vorgekommen war, berichtete Bürgermeister Helmut Kaiser. Allerdings war ja zu Jahresbeginn 2018 ein neues Zugseil fällig geworden, und Kaiser merkte an, bilde man den Durchschnitt aus mehreren Jahren, so sei der Skilift weder eine große Belastung noch eine zusätzliche Einnahmequelle für die Kommune, für die Bevölkerung und auch für die Feriengäste indes auf jeden Fall ein erhaltenswertes Angebot.