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01. September 2010
Sport und Spaß für die ganze Familie
Beim ersten Triathlon in Ihringen gingen über 300 Teilnehmer an den Start / Veranstalter Varta Tri Energy lobt Organisation.
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Beim ersten Triathlon in Ihringen gaben über 300 Sportler ihr Bestes. Ganze Familien traten in Staffeln an. Neben der sportlichen Leistung kam auch der Spaß nicht zu kurz. Foto: Sarah-Lena Stein
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Beim ersten Triathlon in Ihringen gaben über 300 Sportler ihr Bestes. An den Wechselstationen musste es schnell gehen. Foto: Sarah-Lena Stein
IHRINGEN. Unter dem Motto "das schafft doch jeder!" fand am Wochenende erstmals ein Triathlon in Ihringen statt. Im Rahmen der Varta Tri Energy Tour engagierte sich der Verein Tri-Team Kaiserstuhl für ein sportliches Familienereignis, bei dem über 300 Teilnehmer an den Start gingen.
Varta organisiert in Kooperation mit der Deutschen Triathlon Union (DTU) bundesweit Serien mit verschiedenen Triathlonveranstaltungen. Die Tour machte in diesem Jahr erstmals Halt in Ihringen. Heino Grewe-Ibert, der Verantwortliche der DTU, hat sich unter 60 möglichen Veranstaltungsorten bundesweit 11 Standorte ausgesucht. Für Ihringen habe er sich bewusst entschieden. "Diese Region lebt den Sport", meint der Berater.Den Kaiserstuhl habe er schon früher als attraktive Region kennengelernt. Die Triathlonreihe soll weiter entwickelt werden. In der Winzergemeinde sehe er hierfür viele Ressourcen. Gerade die grenzübergreifende Zusammenarbeit sei wünschenswert.
Auch Stefan Raab, der verantwortliche Marketingvertreter von Varta Energy, zeigt sich zufrieden. Die Organisation und Umsetzung habe super funktioniert. Er lobt das "engagierte Team" mit den 40 Helfern. Für ihn steht das gemeinsame, sportliche Erleben von Familien im Vordergrund der Veranstaltung. Bürgermeister Martin Obert lobte die Veranstaltung. Der Triathlon werde immer mehr zum Breitensport, er freue sich, dass der Triathlon gerade Familien anspricht.
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Thomas Dreher, Vizepräsident des Vereins Tri-Team Kaiserstuhl, informierte, dass am Wettkampf vor allem Familien und Hobbysportler teilnehmen. Die Streckenlängen beim Triathlon sind den Altersklassen angepasst. Kinder bis zu 11 Jahren schwimmen beispielsweise 65 Meter, fahren 1 Kilometer mit dem Rad und laufen 400 Meter.
Bei den Erwachsenen stehen 200 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 3000 Meter Laufen auf dem Programm. Dreher freute sich, dass eine so bunte Mischung von Triathleten, die teilweise weite Anreisestrecken auf sich genommen hatten, an den Start ging. Viele Teilnehmer versuchten sich zum ersten Mal an einem Triathlon.
Aber auch Spitzensportler waren vertreten. Das Mitglied des Tri-Teams Kaiserstuhl, Andreas Böcherer, aus Freiburg, ist einer der weltbesten Triathleten in der Kategorie der Ironman-Distanz (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen). In Ihringen nahm er außer Konkurrenz teil. Auch der Spitzensportler Maurice Clavel, der ebenfalls in Freiburg wohnt, und Lubos Bilek, der Landestrainer des baden-württembergischen Triathlon-Verbands, gingen außer Konkurrenz an den Start.
Die jüngsten Sportler im Wettkampf waren 6 Jahre alt, der älteste Teilnehmer, Ernst Ambs aus Bötzingen, 67. Neben sehr leistungsmotivierten Sportlern gebe es auch viele, denen es nur um "Ankommen" gehe.
Bei der Familienstaffel, zu der sich 20 Familien angemeldet haben, wurde die Zeit zwar gestoppt, stand aber nicht im Vordergrund. Unter den Teilnehmern wurden die Sieger hier ausgelost. Familie Eichhorn aus Lahr gewann die Tombola.
Eine Besonderheit dieses Wettkampfs war die Ermittlung des 1. Deutschen Winzertriathlonmeisters. Die Winzerstaffel fand in eigener Wertung statt. Stilecht gab es am Wendepunkt der Laufstrecke Weinschorle für die Winzer.
In der Kategorie der lizensierten Triathleten gewann Tom Mager aus Freiburg mit einer Bestzeit von 27,01 Minuten, Michael Lauk (Freiburg) belegte den 2. Platz, Frank Brengartner (Pfaffenweiler) wurde Dritter. Bei den Frauen erreichte Gertrud Wiedemann (Freiburg) den 1. Platz. Es folgten Heike Leipold (Pfaffenweiler) und Marion Bittmann (Eppelsheim).
In der Kategorie der Hobbysportler gewann bei den Frauen Annette Köllner (Freiburg). Es folgten Vanessa Holzer (Waldkirch) und Inge Hund (Durbach). Bei den Männern erreichte Charlie Kleiser (Emmendingen) eine Bestzeit, gefolgt von Markus Mogel (Freiburg) und Valentin Vogel (Kiechlinsbergen).
Autor: Sarah-Lena Stein


