BZ-Interview

Im Jugendhaus Rheinfelden treffen Punk und Metal aufeinander

Sophia Kaiser

Von Sophia Kaiser

Fr, 18. Januar 2019 um 12:26 Uhr

Rheinfelden

"Punk versus Metal" heißt das Konzert, das am Samstagabend im Jugendhaus in Rheinfelden steigt. Sechs Bands aus ganz Deutschland werden dabei ziemlich laut werden.

Am Samstag, 19. Januar, treffen im Jugendhaus zwei Musikrichtungen aufeinander, die im ersten Moment so gar nicht zusammenzupassen scheinen – Punk und Metal. Sechs Bands stehen auf dem Programm für das Konzert "Punk vs. Metal", einige aus der Nähe, andere von weiter weg angereist. BZ-Mitarbeiterin Sophia Kaiser sprach mit Stefanie Behringer vom Jugendreferat, das zusammen mit Kaliber 12 Events das Konzert veranstaltet, und fragte, welche Idee hinter der Veranstaltung steht.

BZ: Wie kam die Kooperation mit Kaliber 12 Events zustande und wer steckt dahinter?

Behringer: Kaliber 12 Events ist eine Event AG. Der Verantwortliche ist selbst musikbegeistert und Mitglied einer Band. Er hatte die Idee, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, bei der junge Bands, die Chance bekommen aufzutreten. Ich habe bei meinem vorherigen Job schon mit ihm zusammengearbeitet, deswegen kannte ich ihn auch schon. Meistens ist es in der Branche ja eher so, dass man andere Musikbegeisterte gerade erst bei solchen Veranstaltungen trifft und sich dann die weitere Zusammenarbeit ergibt.

BZ: Punk und Metal sind zwei Musikrichtungen, die auf den ersten Blick nicht wirklich zusammenpassen. Wieso genau diese Mischung bei dem Konzert?

Behringer: Kaliber 12 Events hat so ein Konzert schon einmal organisiert und möchte das jetzt hier in Rheinfelden wiederholen. Der Abend soll die Vielfältigkeit der Musik darstellen. Die Botschaft dahinter ist, dass auch Menschen, die verschiedene Musikrichtungen gut finden, friedlich miteinander feiern können. Das Konzert soll beide Musikstile miteinander vereinen.

"Es wäre auch gar nicht möglich alles allein zu stemmen." Stefanie Behringer
BZ: Wie genau kann man sich diesen Abend vorstellen? Findet eine Art Wettbewerb statt oder treten alle Bands jeweils nacheinander auf?

Behringer: Das Ganze ist ein Konzert-Abend. Jede Band hat einen 40-minütigen Zeitraum, in dem sie auftritt, und dann ist die nächste Band an der Reihe. Für den Abend haben wir die Aufgaben unter uns aufgeteilt. Das Jugendreferat stellt die Räumlichkeiten, mit der dazugehörigen Bühne, wir kümmern uns um den Getränkeverkauf und machen auch zusammen mit Kaliber 12 Events den Einlass. Die wiederum haben sich um den Zeitplan und die Bands gekümmert, da der Gründer als Musiker auch besser in der Szene vernetzt ist und auch Bands von weiter weg kennt. Es geht uns vom Jugendreferat darum, die Jugendkultur zu fördern, und da profitieren beide Seiten von der Kooperation. Kaliber 12 Events bekommt die Räumlichkeiten und wir bekommen jemanden, der sich mit Musik auskennt und die Bands organisiert. Wir haben also gemeinsame Verantwortung. Es wäre auch gar nicht möglich alles allein zu stemmen, deswegen sind verschiedene Teams enorm wichtig.

BZ: Hat so ein Konzert schon einmal in Rheinfelden stattgefunden?

Behringer: Nein, die Kooperation ist eine Premiere. Wenn der Abend gut läuft, dann würden wir auf jeden Fall gerne noch weitere solcher Abende veranstalten.
Info

Zur Person: Stefanie Behringer ist 32 Jahre alt und seit April 2018 ein Teil des Jugendreferats in Rheinfelden. Sie ist unter anderem für die Veranstaltung jugendkultureller Veranstaltungen zuständig.

Termin: Das Konzert "Punk vs. Metal" findet heute, am 19. Januar im Jugendhaus am Tutti Kiesi statt. Eingeladen sind alle Musikfans ab 16 Jahren. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn ist um 19 Uhr. Karten kosten 5 Euro. Mit dabei sind sechs Bands: Beretta (Lörrach), First Spring (Freiburg), Vex (Hausach), Exit28 (Simonswald), Watch Me Rise (Frankfurt) und The Final Impact (Passau). Die Band Beretta wird außerdem ihre erste EP veröffentlichen.