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26. Juni 2012
Colorado
In den USA wüten schwere Waldbrände
11 000 Menschen in Colorado vor Feuer in Sicherheit gebracht / Tropensturm am Golf von Mexiko.
WASHINGTON (dpa). Heftige Waldbrände im Westen und sintflutartige Regenfälle im Südosten machen den Menschen in den USA seit Tagen schwer zu schaffen. Im Bundesstaat Colorado zwang ein massiver Waldbrand im Gebiet von Colorado Springs Tausende Menschen zur Flucht. Etwa 4000 Häuser wurden am Sonntag (Ortszeit) evakuiert, wie der Sender CNN berichtete. Demnach breitete sich das Flammenmeer am Wochenende in rasantem Tempo aus.
Am Golf von Mexiko sorgt dagegen der Tropensturm "Debby" in den Küstenstaaten von Louisiana bis Florida schon seit Freitag für sintflutartige Regenfälle. Am schwersten betroffen ist ausgerechnet der Sonnenscheinstaat Florida. Wie CNN meldete, werden im mittleren Teil des Staates insgesamt bis zu 38 Zentimeter Niederschlag erwartet, an manchen Stellen sogar mehr als 60 Zentimeter.
Im Feuergebiet bei Colorado Springs hätten sich insgesamt 11 000 Menschen in Sicherheit bringen müssen, berichteten Medien. Nach Angaben der Denver Post stellte die Bundesbehörde für Katastrophenmanagement inzwischen Bundeshilfen zur Bekämpfung des Feuers zur Verfügung. Zuvor hätten die Stadt Colorado Springs und ein angrenzender Bezirk den Notstand ausgerufen.
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Nach CNN-Angaben gibt es noch in sechs weiteren Gebieten Colorados größere Brände. Rund 70 Helikopter und Tankflugzeuge seien am Sonntag zur Unterstützung der Feuerwehrleute am Boden eingesetzt worden. Für Montag war auch militärische Hilfe geplant: Vier speziell ausgerüstete Transportflugzeuge sollten laut Denver Post nach Colorado geschickt werden. Der größte Brand wütet schon seit dem 9. Juni in den staatlich geschützten Arapaho- und Roosevelt-Waldgebieten. Laut Fernsehberichten wurden dort bereits mehr als 336 Quadratkilometer Waldfläche vernichtet. 2000 Feuerwehrleute seien im Einsatz.
Medienberichten zufolge leiden insgesamt zehn Bundesstaaten unter der großen Trockenheit und Hitze.
Autor: dpa



