Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

07. Juli 2012

Beschneidung

In der heutigen Zeit ein unhaltbares Ritual

Zu: "Ein Urteil, das den Streit erst beginnen lässt", Beitrag von Christian Rath (Politik, 28. Juni):

Kein Gott hat jemals zu der Menschheit oder zu einem einzelnen Menschen gesprochen, sich, wie auch immer, mitgeteilt. Eine Aufforderung des Schöpfers in grauer Vorzeit, an seiner Schöpfung herumzuschnippeln als verbindendes Zeichen von Gemeinschaften, deren einzelner "Träger" in der Regel immer verborgen ist, hat es daher nie gegeben und offenbart abstruses, paradox-absurdes Denken. Religiös motivierte Begründungsversuche für eine Beschneidung, welche lediglich bei einem Mangel an Körperhygiene hilfreich sein kann, sind in heutiger Zeit unhaltbar und beschädigen gar das Ansehen der jeweiligen Religion und deren Gläubigen.

Werbung

Autor: Herbert Binninger, March


34 Kommentare

Damit Sie Artikel auf badische-zeitung.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig bei Meine BZ registrieren. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Die veröffentlichten Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Reinhard Moysich  

Reinhard Moysich

Registriert seit: 17.05.2012

Kommentare: 13

07. Juli 2012 - 04:51 Uhr

Beschneidung bleibt verfassungs- und menschenrechtswidrig!

Ich finde es absurd und schädlich für das Ansehen des Islam und Judentums, ein eigenes Gesetz für die Erlaubnis der Beschneidung von Jungen bekommen zu wollen.

Von Seiten der Juden wurde gegen das Kölner Urteil nach Beratung von verschiedenen Juristen keine Revision eingelegt! Somit ist jenes Urteil schon längst rechtskräftig, wonach jene Beschneidung nach dem Grundgesetz und den Menschenrechten eine strafbare, da absichtlich herbeigeführte Körperverletzung, also eine Misshandlung, darstellt. Und zwar nicht nur in ganz Deutschland: Da Kinder eben Menschen (und keine Objekte) sind, stehen sie auch weltweit unter dem Schutz der Menschenrechte, welchen allen(!) Menschen auf dieser Erde gleichermaßen körperliche und seelische Unversehrtheit garantieren!
Es gibt keine „Rechtsunsicherheit“ mehr, wie manche Muslime und Juden seltsamerweise noch immer meinen.

Diese Beschneidung stellt nicht nur eine nicht mehr rückgängig zu machende körperliche Veränderung dar, sondern ist – wie jede Operation – mit Risiken verbunden (wie der Fall in Köln zeigt, wo der Junge nach der Operation in die Notaufnahme gebracht werden musste).
Außerdem können bei ihr zum Teil langwirksame körperliche und/oder seelische Schmerzen (Traumata) auftreten (besonders dann, wenn die Operation – wie die jüdische Lehre grausam fordert – ohne Betäubungsmittel durchgeführt wird, was verständlicherweise sogar als „Folter“ erlebt werden kann). Zusätzlich können danach lebenslang etliche Nachteile entstehen, wie man im Internet übers „Googeln“ erfahren kann.

Darum sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass eine medizinisch nicht notwendige Operation erst nach einer umfangreichen Aufklärung – speziell über die Risiken und Nachteile – gemacht werden darf und mit der eigenen Unterschrift gebilligt werden muss (idealerweise sollte die betreffende Person also volljährig sein). Jüdische und muslimische Männer möchten ja sicher schließlich auch nicht, dass bei ihnen eine problematische Operation ohne ihr Einverständnis durchgeführt wird!

Religiöse Traditionen sind nicht dafür da, ständig weitergegeben und unkritisch durchgeführt zu werden, sondern sollten stets offen gegenüber neueren Erkenntnissen sein, um dann gegebenenfalls geändert zu werden – gemäß dem Bibelwort: „Prüfet alles und (nur) das Gute behaltet!“

Schließlich: Heutzutage ist es für eine gelungene Integration von religiösen Menschen in die sehr multiweltanschauliche Gesellschaft unbedingt notwendig, die Menschenrechte stets wichtiger als irgendwelche religiöse Regeln anzuerkennen!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1218

08. Juli 2012 - 22:14 Uhr

@Reinhard Moysich: Also auch keine Abtreibungen mehr, da diese gegen die Selbstbestimmung des (ungeborenen) Kindes verstoßen? Keine Kindstaufen, keine Kommunion, keine Konfirmation mehr? Auch alle Operationen im Kindesalter sollten ausbleiben und auf das Alter ab 18 verschoben werden, seien es Weisheitszahnentfernung, Hüftkorrekturen, Korrektur abstehender Ohren, Augen-OPs oder was auch immer, da ja jede OP ein Risiko darstellt und deshalb nicht ohne Genehmigung des -volljährigen- Kindes gemacht werden sollte? - Übrigens gibt es auch positive Seiten der Beschneidung (können Sie auch googlen) und viele Jungen werden bereits im Kindesalter aus medizinischen -nicht aus religiösen- Gründen beschnitten.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1218

08. Juli 2012 - 22:16 Uhr

@Herbert Binninger (Leserbriefschreiber): Woher wollen Sie so genau wissen, dass kein Gott jemals zu einem Menschen bzw. zur Menschheit gesprochen hat? Leben Sie seit Anbeginn der Menschheit? Und kennen Sie jeden Menschen bzw. jeden Gott?

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

08. Juli 2012 - 22:48 Uhr

Frau Lauser (zu Ihrer Einlassung zum Kommentar von Herrn Moysich):
Die obige Diskussion (wie auch die weibliche Beschneidung), hat eine Verstümmelung ohne jegliche Not zum Thema, bleibt also eine Mißhandlung.
Die Abtreibung, die Sie erwähnen, kann und wird diskutiert, auch kontrovers, ist aber nicht Bestandteil dieses Artikels und ist mit anderen Indikationen ausgezeichnet.
Operationen mit medizinischer Indikation sind dazu da, Leben zu retten und Gesundheit wiederherzustellen/zu erhalten.
Diejenigen, die alle drei Sachverhalte in einen Topf schmeißen, disqualifizieren sich m. E. für eine Diskussion auch eines einzelnen der Themen. Sie haben den Unterschied einfach nicht verstanden, wie es scheint.
PS: Kindstaufe und die religiösen Rituale der Jugend finde ich ebenfalls diskutierenswürdig, da ich nicht denke, daß die Betroffenen wissen, was sie tun und auf was sie sich einlassen.

Verstoß gegen Netiquette melden

Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1779

08. Juli 2012 - 23:17 Uhr

Ach Frau Lauser - andere Stelle, gleiche tumbe Kommentare Ihrerseits.
Körperliche Eingriffe aufgrund ärztlicher Indikation obliegen der Entscheidung der Eltern zum Wohle des Kindes. Eine Beschneidung aus religiösen Gründen, ohne ärztliche Indikation hingegen, stellt eine Körperverletzung ohne Rechtfertigung dar.

Stellen Sie sich nicht so dumm - die Zusammenhänge und Unterschiede sind Ihnen bekannt, auch wenn Sie sie aus religiösen oder sonstigen Gründen nicht akzeptieren oder wahrnehmen wollen.

Th. Heussmann

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Hannes Fischer

Registriert seit: 15.01.2010

Kommentare: 446

08. Juli 2012 - 23:28 Uhr

Besinnen wir uns auf unsere gute deutsche ante-45 Justiz: Es sind in diesem Lande schon Leute vor Gericht gestanden, die Ehrenmorde auf deutschem Boden perfekt praktiziert haben - und sind freigesprochen worden, da ist doch so eine kleine Kinderschänderei aus religiös-antiqierten Traditionen nicht viel! In Afrika gibts ganze Dörfer, denen geht's seit Menschen Gedenken nicht anders!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1218

09. Juli 2012 - 17:20 Uhr

Aus einem interessanten Artikel in der heutigen Frankfurter Rundschau:

"Für die Vorhautbeschneidung bei Jungen gibt es achtbare Gründe. So empfiehlt beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation WHO die Beschneidung, u.a. aus Gründen der HIV-Prävention. In den USA ist es gar nahezu gesellschaftliche Normalität, dass ohne religiöse Vorgabe männliche Neugeborene beschnitten werden. Diese Eingriffe sind sicher nicht als medizinisch notwendig anzusehen, aber sie sind vom Elternrecht der elterlichen Sorge umfasst.
Die 4000 Jahre alte Praxis der symbolischen Inkorporation in die religiöse Gemeinschaft mittels der männlichen Beschneidung ist ein zentrales Gebot im Judentum und Islam. Es ist daher von der Religionsausübungsfreiheit geschützt."

Mehr dazu hier: http://beckstage.volkerbeck.de/2012/07/06/beschneidung/

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

09. Juli 2012 - 23:44 Uhr

Frau Lauser: Das mit der Hygiene ist Quatsch! Erziehen Sie Ihre Söhne einfach dazu, sich 'dort unten' zu waschen! Das Wasser bei uns fließt aus den Leitungen und ist sauber. Anders als früher, als diese mittelalterlichen Sekten entstanden, die das jetzt fordern!
Das Hygieneverständnis der Amis will ich hier mal nicht diskutieren, die haben, vor allem auch wieder 'da unten' ein anderes Verhältnis dazu als wir. Müssen wir von denen alles übernehmen?
Zitat aus Ihrem Beitrag (link): "Die religiöse Beschneidung im Judentum und Islam berühren den Kern abrahamitischer Religionen: „Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. Jedes Knäblein, wenn’s acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen.“ (Auszug Gen 17,10–14). Im Judentum findet diese rituelle Beschneidung (Brit Milah) als Eintritt in den Bund mit Gott – wie in der Bibel geschrieben – am achten Tage nach der Geburt statt, kann aber aus gesundheitlichen Gründen (z.B. bei Frühchen) verschoben werden. "
Das reduziert es auf das, was ich in meinem früheren Beitrag schrieb: Mißhandlung und Verstümmelung von unmündigen Säuglingen aus Gründen religiöser Verblendung der Eltern ( ... und machtpolitischen Interessen der offiziellen Vertreter der Kirchen jeder Dekade, die versuchten, 'alle Schäflein ins Trockene zu bringen', auf welchem Weg auch immer!)
Fazit: Archaische Riten ohne aktuellen Hintergrund, die niemand braucht und vor denen wir unsere Kinder schützen sollten, anstatt sie dem zu zu führen!
By the way: Beschneidung als Kern der abrahamitischen Religionen??? Hä?? Der Mittelpunkt meiner Religion ist das Verstümmeln meiner Söhne?? Erbärmlich!
PS: HIV-Prävention? Das erzählt man den Philippinos auch, anstatt ihnen vernünftige Verhütung beizubringen ... aus religiösen Gründen! Mal drüber nachdenken!!

Verstoß gegen Netiquette melden

Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

10. Juli 2012 - 00:04 Uhr

"So empfiehlt beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation WHO die Beschneidung, u.a. aus Gründen der HIV-Prävention."

Manche Leute können hier jeden Mist in die Welt setzen.

Andere werden wegen sehr viel weniger gelöscht oder dauerhaft gesperrt!

@ Roland

Vollste Zustimmung!!!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1073

10. Juli 2012 - 07:04 Uhr

" Das Ritual gehört zum Erwachsenwerden wie das Nägellackieren bei Mädchen "
Lt.BILD Aussage einer Mutter.

Verstoß gegen Netiquette melden

Christian Hauss  

Christian Hauss

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 173

10. Juli 2012 - 07:30 Uhr

Mal ganz abgesehen davon, dass die Beschneidung gegen unsere Verfassung und gegen die Menschenrechte verstößt, empfinde ich die Beschneidung aus religiösen Gründen als Gotteslästerung!

Hat der Herr den Menschen nicht genau so erschaffen, wie er ihn haben wollte? Oder ist ihm da ein schöpferischer Fehler unterlaufen, den es zu korrigieren gilt? Ich denke hätte der Herr den Mann ohne Vorhaut und die Frau ohne Klitoris wollen, so hätte er die lästigen Teile bei der Schöpfung einfach weg gelassen! Hat er aber nicht! Daher betrachte ich diese Körperteile als "gottgewollt" und finde es ziemlich anmaßend, diese vermeintlichen Schöpfungsfehler unter Berufung auf irgendwelche religiösen Traditionen zu entfernen.

Und was die hygienischen Gründe angeht: Vielleicht mal mit Waschen probieren ..... beim "2 mal täglich Zähneputzen" klappt's doch auch! Oder käme jemand auf die Idee, Kindern oder Heranwachsenden die Gebisse zu entfernen, weil da ab und zu mal ein Essensrest hängen bleibt?

Da muss ich mal googeln, vielleicht finde ich ja irgendwelche "religiösen Gründe", die für eine Entfernung des Gebisses sprechen ............

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

10. Juli 2012 - 09:16 Uhr

Herr Hauss, wenn Sie schreiben:
"Hat der Herr den Menschen nicht genau so erschaffen, wie er ihn haben wollte? Oder ist ihm da ein schöpferischer Fehler unterlaufen, den es zu korrigieren gilt? Ich denke hätte der Herr den Mann ohne Vorhaut und die Frau ohne Klitoris wollen, so hätte er die lästigen Teile bei der Schöpfung einfach weg gelassen!",
dann begeben Sie sich auf ein gefährliches Terrain! Sie können doch nicht Leute, die ungeachtet jeglicher Faktem an übermenschliche Wesen glauben, mit *Logik* kommen! Durch ihren Glauben haben sie doch schon hinreichend bewiesen, dass Logik nicht gerade zu ihren Stärken gehört.

Nach der gleichen Logik sind ohnehin alle Religionen absurd, denn Inhalt aller Religionen ist, dass EIN Gott/Schöpfer/Regenbogenschlange/Spaghettimonster ALLE Menschen erschaffen hat. Streng genommen kann es also gar nicht mehrere Religionen geben. Wenn es den EINEN Gott/Schöpfer/Regenbogenschlange/blahblah gäbe, würde er unterschiedliche Religionen nicht dulden.

Aber was schert die Gläubigen die Logik. Lieber etwas heile-Welt-Eiapopeia, lieber die verantwortung abschieben und sich lieber etwas von der Ewigkeit vorquasseln lassen, anstatt hier und jetzt selber den Hintern hochzukriegen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2031

10. Juli 2012 - 09:30 Uhr

"Die Integration und das einander Verstehenlernen sowie Vertrauen- und Frieden finden liegen uns, offen gesagt, kaum am Herzen ..."

- so lässt Ammar Ulabi in seiner misslungenen Satire "die Verfassung ..., das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ..." sprechen.

Nach meiner Meinung sieht es anders aus: Der letzte Bundespräsident erklärte den Islam für zu Deutschland gehörig und Gauck hat Wulff soeben getoppt, indem er Ferdos Forudastan, eine bekennende Muslimin, zu seiner Sprecherin gemacht hat.

Die Beschneidung, der harmloseste körperliche Eingriff, den der Islam fordert, wird zum Thema gemacht. Ein Ablenkungsmanöver. Dagegen wird der Koran von christlichen und atheistischen Deutschen als Kulturgut geachtet, obwohl dort drin die Auspeitschung von Unzüchtigen, das Handabhacken von Dieben und die Vernichtung von Ungläubigen gefordert wird. Deutsche Politiker und Kleriker mühen sich um islamischen Religionsunterricht in den Schulen.

Meine Prognose: Das Kölner Urteil gegen die Beschneidung wird ignoriert oder von einem höheren Gericht aufgehoben werden. Der Islam wird, wie es im Trend liegt, gestärkt aus der Affaire herauskommen.

P.S.: Mir selbst graut es beim Gedanken an die Beschneidung, ich bin aber für ihre Freistellung. Lieber in der Klinik als beim Pfuscher auf dem Hinterhof. Ich bin für die Bloßstellung der grundgesetzwidrigen Inhalte des Koran, aber für die Intergration der Menschen mit muslimischem Hintergrund. Dazu muss man das, was in der BRD gar nicht geht (Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Hasspredigen in den Moscheen usw.) ahnden, das, was geht, sollte man ihnen lassen: Kebap, Beschneidung, Kopftuch außerhalb öffentlicher Dienste.

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

10. Juli 2012 - 09:59 Uhr

Ein typischer Mattmüller-Kommentar.

Mir ist eine fachlich kompetente Person für diesen Job ganz recht. Da ist es mir egal, ob Männlein oder Weiblein, ob des einen Glaubens oder des anderen...

Ansonsten kann man den Kommentar getrost ignorieren. Eh nix neues, nur aufgebackener Antiislamismus Mattmüllerscher Prägung...

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

10. Juli 2012 - 11:15 Uhr

Ein typischer Mattmüller Kommentar.

Sehr kompetent weil´s um den Islam geht. Ich hoffe, viele Leser sehen dies genauso und beachten va seine "Prognose", die ich auch teile.

Achim Klein, Isamkritiker

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

10. Juli 2012 - 11:53 Uhr

Nicht kompetent, Herr Klein, sondern paranoid.

Verstoß gegen Netiquette melden

Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1779

10. Juli 2012 - 11:54 Uhr

"Gauck hat Wulff soeben getoppt, indem er Ferdos Forudastan, eine bekennende Muslimin, zu seiner Sprecherin gemacht hat."

Deutsche Staatsbürgerin, Deutsche Mutter, Deutscher Ehemann.
Ok, der Ehemann ist Grüner und geboren ist sie in Freiburg - niemand ist perfekt.

Aber sonst spricht doch nichts gegen die Dame, Herr Mattmüller. Oder haben nur Menschen christlichen Glaubens etwas in der deutschen Politik verloren?

Th. Heussmann

Verstoß gegen Netiquette melden

Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

10. Juli 2012 - 15:27 Uhr

"...muss man das, was in der BRD gar nicht geht (Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Hasspredigen in den Moscheen usw.) ahnden..."
(Zitat Martin Mattmüller)

Aber Hasspredigen in Online-Diskussionsforen soll bitteschön erlaubt bleiben, nicht wahr, Herr Mattmüller? Sonst würde ja Ihren Auftritten die Bühne fehlen.....

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

10. Juli 2012 - 15:36 Uhr

Aber Herr Fischer, nach eigener Einschätzung ist Herr Mattmüller doch ein moderner Kreuzritter, der das Abendland vor der Invasion der Muselmänner schützen will wie weiland Karl Martell vor Poitiers und Tours.

Verstoß gegen Netiquette melden

Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

10. Juli 2012 - 15:48 Uhr

Herr Meierhofer,
Sie bringen da einen sehr treffenden Vergleich!
Auch die Kreuzritter fühlten sich ja einstmals - da "auf der Seite Gottes" - im Recht. Doch im historischen Rückblick weiß man heute die Kreuzzüge als Grausamkeit aus Verblendung einzuordnen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1073

10. Juli 2012 - 16:21 Uhr

Herr Mattmüller, was halten Sie von der " Spanische Inquisition " ???
(((( vielleicht ginge es Spanien heute besser, wenn die christlichen Könige
die Moslems und Juden ihren Glauben leben liessen)))

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

10. Juli 2012 - 17:02 Uhr

Wenn´s drum geht, den Islam schönzureden setzt halt´das Denken aus, gelle Herr Fischer!

Ein Islamkritiker und ein Hassprediger sind zwei Paar Stiefel !!

Achim Klein, Islamkritiker

Verstoß gegen Netiquette melden

Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

10. Juli 2012 - 17:34 Uhr

Herr Klein,
gerade ich rede ganz bestimmt keine Religion "schön", denn ich persönlich halte aus guten Gründen grundsätzlich nichts von Religionen.
(Da setzt das Denken nicht aus, wie Sie es formulieren, sondern da fängt es - für mich - erst an.)

In unserer Gesellschaft sollte aber der Respekt vor Menschen jeden Glaubens oberstes Gebot sein (zumal auch unser Grundgesetz die Religionsfreiheit proklamiert).

Kritik an vielen Aspekten des Islam ist auch meiner Meinung nach unbedingt angebracht, jedoch sollte man DAMIT nicht aufhören, sondern jede Art von Radikalisierung, verblendetem Glauben und menschenverachtender Denkströmung mit Argusaugen beobachten - und bestenfalls überwinden.

Und das schließt die Kritik selbst mit ein!! Eine "Islamkritik", die selbst zur religionsartigen und populistischen Verurteilung Anderer verkommt, ist letzten Endes kein Deut besser als ihr Objekt der Kritik.

Und so wird der "Islamkritiker" schneller als ihm lieb ist zum Spiegelbild des Hasspredigers.

Dazu fällt sogar MIR was Biblisches ein ;-)
Matthäus 7,3:
"Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!"

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Michael Krenn

Registriert seit: 17.07.2011

Kommentare: 219

10. Juli 2012 - 17:44 Uhr

Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. (Art. 2 Abs. 2 GG)

Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet. (Art. 4 Abs. 2 GG)

Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. (Art. 6 Abs. 2 GG)

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2031

10. Juli 2012 - 21:08 Uhr

Herr Heussmann,

zu Ihrer Frage betreffs der muslimischen Sprecherin des Bundespräsidenten:

"Aber sonst spricht doch nichts gegen die Dame, Herr Mattmüller. Oder haben nur Menschen christlichen Glaubens etwas in der deutschen Politik verloren?"

Ich habe Vorbehalte gegen jene Menschen, die einen Glauben haben, der mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist. Übrigens auch gegen linke und rechte Gegner des Grundgesetzes. Moderaten Vertretern des Islam, wie Cem Özdemir oder Bilkay Öney, sollte der Weg in die Politik nicht verschlossen sein. In der Frage, ob ein Intergrationsministerium angebracht ist und ob Bilkay Öney eine gute Besetzung ist, bin ich exakt Ihrer Meinung. Und ich bin auch der Meinung, dass Ferdos Forudastan als Sprecherin bei Gauck eine Fehlbesetzung ist. Sie hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie sehr parteiisch ist und sich für bestimmte Gruppen einsetzt, und gegen andere kämpft bzw. polemisiert:
http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-gedankenspiele,1472602,4903162.html

Ich staune, dass sie gerade Ihnen politisch gefällt.

Verstoß gegen Netiquette melden

Jens Müller-Storz  

Jens Müller-Storz

Registriert seit: 04.07.2011

Kommentare: 633

11. Juli 2012 - 10:02 Uhr

Was ist denn mit kosmetischen Operationen? Z.B. die Korrektur von 'Segelohren'? ist medizinisch in den seltensten Fällen begründbar.

Herr Mattmüller, sie haben einfach Vorbehalte gegen alles Fremde. Sie sprechen von Religionsgemeinschaften, die gegen das Grundgesetz verstoßen? Da haben ihre präferierten Katholiken ja in letzter Zeit so einiges einstecken müssen ...

Verstoß gegen Netiquette melden

Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1779

11. Juli 2012 - 10:13 Uhr

Herr Mattmüller, "politisch gefallen" kann mir die Dame nicht, da ich sie und ihre Arbeit nicht kenne. Geben wir / Sie ihr doch eine Chance, sich ab September als Sprecherin des Bundespräsidenten zu bewähren. Auch der von Ihnen verlinkte Artikel löst bei mir keine negativeren Assoziationen als ihr grüner Ehemann oder unser ostdeutsches Führungsduo in Berlin aus. ;-)

Um Öney steht es da anders - diese zeigt in ihrer Arbeit deutlich, dass ein Integrationsministerium nur für Türken und Muslime nicht gebraucht wird. Die Interessen der übrigen Migranten kommen meiner Meinung nach zu kurz und die Bzeichnung Deutschlands als korrupten Polizeistaat in den türkischen Medien ist für eine Ministerin nicht tragbar.

Öney macht einen schlechten Job - Forudastan hat die Chance, einen guten Job zu machen und diese Chance hat sie - wie jeder andere auch - verdient.

Th. Heussmann

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Peter Rapp

Registriert seit: 25.09.2009

Kommentare: 687

13. Juli 2012 - 00:37 Uhr

Tumult im Sommerloch

1 sehr besorgte Mutter kann sich nicht verständlich machen
1 gutmenschelnder Apparat rattert gründlich deutsch
1 fachgerecht beschnitten habender Arzt wird freigesprochen
1 Staatsanwaltschaft blamiert sich unsterblich
1 archaischer Brauch (ohne medizinische Notwendigkeit !!!) gerät in Schlagzeilen
2 Brauchtumswächter treffen den Ton nicht

Ha no. Kinderrechts- und Körperverletzungen, die seit gut zwei Jahrtausend weltweit begangen werden, haben doch den Anscheinsbeweis erbracht, dass sie so furchtbar inhuman nicht sein können, so furchtbar traumatisch auch nicht, sonst wär der Brauch ausgestorben, und immer wieder mal für jemandes Auskommen zu sorgen imstande sind, und sei’s bloß das der Brauchtumswächter.

Wägge sällem geraten Millionen gründlich deutsch in Erregung.

In echt ?
Ha no: die Pharisäer und Schriftgelehrten.

PR

Verstoß gegen Netiquette melden

Herbert Pommerenke  

Herbert Pommerenke

Registriert seit: 29.11.2010

Kommentare: 994

13. Juli 2012 - 13:09 Uhr

Was ist passiert? Ein deutsches Gericht hat nichts anderes getan als
ein Urteil zu fällen das laut Grundgesetz nicht anders ausfallen darf.
Der Aufschrei der Muslime und Juden sind nicht haltbar, denn sie
haben sich als Bewohner von Deutschland an unser Grundgesetz zu
halten!
Die Lösung des Problemes ist doch sehr einfach: Muslime und Juden
reisen mit den Kindern in ihr Land und dort wird die Beschneidung vor
genommen. und kommen dann zurück. Somit haben sie ihrem Glauben,
wie sie behaupten, gedient.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 1763

13. Juli 2012 - 13:15 Uhr

Herr Pommerenke,

Bitte § 7 StGB lesen! Ihre Lösung ist keine.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1218

13. Juli 2012 - 13:29 Uhr

@Herbert Pommerenke: Es gibt auch Juden und Muslime in Deutschland, die hier geboren und deutsche Staatsbürger sind. Wohin sollen diese Menschen reisen, um den Geboten ihrer Religion nachkommen zu können, wenn es hier in Deutschland nach diesem Beschneidungsurteil keine Religionsfreiheit mehr gibt?

Verstoß gegen Netiquette melden

Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1779

13. Juli 2012 - 13:38 Uhr

"wenn es hier in Deutschland nach diesem Beschneidungsurteil keine Religionsfreiheit mehr gibt?"

Können Sie das nicht noch eine Stufe höher aufhängen Frau Lauser?
Setzen Sie sich doch mal an einen anderen Rechner und lesen sich Ihre Kommentare unvoreingenommen durch, als seien es nicht Ihre Kommentare. Kommt da nicht ein gewisser Fremdschämreflex in Ihnen hoch?

Sie und einige Ihrer jüdischen Freunde sind es doch, welche hier einen unhaltbaren Zustand skandieren und einen Neoholocaust heraufbeschwören, weil ein winzig kleines Detail Ihrer Religionsausübung nun in Schranken gewiesen, aber keineswegs verboten wurde.

Aber diese künstliche Empörung kennen wir ja seit Eintritt des Judentums und Israels in die kommode Opferrolle.

Th. Heussmann

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1218

13. Juli 2012 - 17:25 Uhr

@Theodor Heussmann: Nehmen Sie die Ratschläge, die Sie anderen so gerne geben, doch einfach mal selbst zu Herzen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

14. Juli 2012 - 00:10 Uhr

Lauser: Sie haben wirklich gar nichts verstanden! Und ich habe das Gefühl, Sie wollen es auch nicht! Hauptsache 'haudrauf'!
Warum also mit Ihnen noch diskutieren? Es ist müßig!

Verstoß gegen Netiquette melden