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21. März 2017

Merdingen schlägt eiskalt zu

Breisgau Beasts verlieren Zweitliga-Derby zum Saisonauftakt.

  1. Hier fällt zwar das 2:2 für die Beasts, ansonsten war HCM-Keeper Jens Berger für die Freiburger aber nur schwer zu überwinden. Foto: Seeger

INLINESKATERHOCKEY (BZ/mat). Zweite Bundesliga Süd: Breisgau Beasts Freiburg – HC Merdingen 5:8 (2:2, 2:4, 1:2). Das erste Duell der neuen Saison ging an Merdingen. Die personell dezimierten Tuniberger, die ihre Ausfälle mit den Routiniers Philipp Perin und Thomas Rutkowski aus der zweiten Mannschaft kompensierten, setzten sich zum Saisonstart in der Freiburger Jahnhalle durch. "Unterm Strich hat Merdingen verdient gewonnen, weil es seine Möglichkeiten effizienter als wir genutzt hat", bekannte der Freiburger Trainer Dirk Müller.

Die Gastgeber scheiterten vor allem an ihrer mangelnden Effizienz im Überzahlspiel und an HCM-Goalie Jens Berger, der einen bärenstarken Tag erwischte. "Wir haben zu behäbig gespielt und waren auch nicht kreativ genug", stellte Müller fest. Als die Gastgeber in einem lichten Moment zwei Merdinger Strafen mit zwei Treffern zu einer zwischenzeitlichen 4:3-Führung nutzten, sah es so aus, als ob sie das Spiel in ihre Richtung drehen könnten. "Doch dann haben wir vergessen, den Sack zuzumachen", bekannte Müller. Das Team von Coach Anton Bauer ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schlug gegen Ende des zweiten Drittels durch drei Treffer von Fabio Frick, Dennis Schopp und Sofiene Bräuner innerhalb von fünf Minuten zum 6:4 zurück.

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Marco Schulter verkürzte auf 5:6 in der 44. Minute, doch inmitten der Freiburger Drangperiode gelang Alexander Kinderknecht durch einen Konter das 7:5 für Merdingen. "Das war der Genickbruch", urteilte Müller. Perin machte mit dem 8:5 schließlich alles klar für den HCM.

Autor: bz