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17. Oktober 2011

Zeichen für Zusammenhalt

Der SV Inzlingen hat in Eigenarbeit mit viel Unterstützung einen Geräteraum gebaut.

  1. Glücklich über den Geräteschuppen sind (von links) Bürgermeister Marco Muchenberger, SVI-Vorsitzender Dirk Badura, Abteilungsleiter Fußball, Olaf Andris, und Alt-Bürgermeister Erich Hildebrand. Foto: Paul Schleer

INZLINGEN. Endlich hat nach jahrelangem Bemühen der Sportverein Inzlingen 1904 seinen Geräteraum als Anbau an die Erstelhalle direkt beim Sportplatzgelände auf dem Erstel bekommen. Nun hat man einen Platz, um alle Gerätschaften, die zur Abwicklung eines ordentlichen Spielbetriebs notwendig sind, unterzubringen.

Vorsitzender Dirk Badura freute sich, nach über dreijähriger Geschichte zusammen mit der Gemeinde Inzlingen, auf deren Gelände der Anbau des Geräteraumes an die Erstelhalle steht, zur kleinen aber feinen Einweihungsfeier einladen zu können. Nach dem Motto "Was lange währt, wird endlich gut" gab er einen Rückblick und zeigte die vielen Probleme auf, die der neue Geräteraum in baulicher Hinsicht bereitete. Ging man erst von einer großen Fertiggarage aus, so musste man bald feststellen, dass diese sich nicht auf der schmalen Zufahrt zur Erstelhalle transportieren ließ. Der damalige Bürgermeister Erich Hildebrand erklärte sich bereit, dass die Gemeinde als Bauträger auftritt. Im April 2009 stellte Thomas Reinger den Bauplan auf, der genehmigt wurde. Der Statiker hieß die Baupläne gut, doch dann fehlte ein Bauleiter. Im Herbst 2009 führte dann die Gemeinde die erforderlichen Erdarbeiten auf Anordnung von Bürgermeister Hildebrand durch, doch noch immer fehlte ein Bauleiter, in dessen Suche sich inzwischen Bürgermeister Marco Muchenberger einschaltete. Endlich im Juni 2010 fand man mit Martin Müller eine Fachkraft und dazu Andreas Vosseler. Nach der Urlaubszeit September 2010 konnte man dann endlich mit den Bauarbeiten beginnen. Ziel war es, alles selbst zu machen und mit Spenden zu finanzieren. Man plante mit 5000 Euro Materialkosten und alle Bauarbeiten ehrenamtlich zu erbringen, was man einhalten konnte. 34 Helfer erstellten dann in 584 ehrenamtlichen Arbeitsstunden den neuen Geräteraum, wobei Olaf Andris mit 96 Stunden, Dirk Badura mit 91 Stunden und Michael Körl mit 66 Stunden die meisten Arbeitsstunden erbrachten. Insgesamt leisteten sechs Helfer mehr als 25 ehrenamtliche Arbeitsstunden.

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Stark engagiert zeigte sich der Werkhof der Gemeinde Inzlingen, er hob die Baugrube aus, lieferte Materialien und half sonst noch. Vorsitzender Badura dankte den beiden Bürgermeistern Hildebrand und Muchenberger für die Unterstützung während drei Jahre Bauzeit sowie allen Helfern, die sich für den neuen Geräteraum engagiert haben.Bürgermeister Marco Muchenberger dankte besonders Altbürgermeister und Ehrenbürger Erich Hildebrand, den Gemeinderäten, dem Ehrenpräsidenten Ernst Meier und Ehrenvorsitzenden Roland Meier, allen Helfern und Spendern, die den neuen Geräteraum für den SV Inzlingen ermöglicht haben. Das Bauvorhaben habe gezeigt, was man mit Zusammenwirken und viel ehrenamtlichem Einsatz mit Unterstützung der Gemeinde Inzlingen erreichen kann. Der neue Geräteraum für die Fußballabteilung wird besonders die Jugendarbeit fördern, sind die Jugendmannschaften doch sehr stark gewachsen. Danach erfolgte die feierliche Einweihung und Übergabe durch Bürgermeister Muchenberger.

Autor: Paul Schleer