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30. Juni 2012 00:01 Uhr

EM-Aus

Joachim Löw und die falschen Entscheidungen

Bundestrainer Joachim Löw hat für das Halbfinale gegen Italien die Startformation verändert – und damit diesmal seiner eigenen Überzeugung widersprochen. Eine Analyse.

  1. Der Regisseur tritt ab: Bundestrainer Löw geht aus der Coaching-Zone in Richtung Trainerbank. Foto: dapd/Andre Bonn (Fotolia.com)

WARSCHAU. Auch sein letztes Vorhaben an diesem Abend will Joachim Löw nicht gelingen. Zaghaft hat er sich von hinten Cesare Prandelli genähert. Doch es gibt kein Durchkommen. Italiens Coach ist in einer Traube jubelnder Menschen untergetaucht. Löw resigniert, zieht sich zurück. Es ist Prandelli, der kurz danach ihn findet, um den obligatorischen Handschlag zu ermöglichen. Einige Minuten steht der Bundestrainer danach noch da, er wirkt verloren, aus den Stadionlautsprechern tönt "Azzurro" von Adriano Celentano. Ein melancholisches Lied, aber in diesem Moment wird es zur Hymne des italienischen Erfolgs. Für Löw muss es eine Qual sein. Er verschwindet in den Katakomben. Die Regie dieses EM-Halbfinals, das Deutschland gerade mit 1:2 verloren hat, ist ihm lange zuvor entglitten.

Es gab Gründe, warum der Bundestrainer Mario Gomez stürmen ließ und nicht Miroslav Klose. Die drei Turniertreffer des Bayern-Angreifers zum Beispiel. Für Lukas Podolski sprach im internen Duell mit Marco Reus und André Schürrle seine Erfahrung. Löw hat Recht, wenn er einwendet: "Im Nachhinein kann man immer sagen, man hätte dies oder jenes anders machen können." Auch der Gedanke, Toni Kroos ins Spiel zu bringen, war legitim. Wobei sich vor allem dessen Hereinnahme als kontraproduktiv erwies.

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"Wir wollten den Ball im Zentrum halten, weil die Deutschen auf den Flügeln sehr stark sind", erklärt Cesare Prandelli später seine Überlegungen. Dass Löw mit Kroos eben jenes Zentrum zu stärken versucht hatte, um den italienischen Spielgestalter Andrea Pirlo in seinem Wirken einzuschränken, half den Italienern bei der Umsetzung ihres Plans ideal. Mesut Özil, nach rechts versetzt, blieb offensiv wirkungslos. Seine defensiven Defizite ermöglichten dem Gegner immer wieder Vorstöße über außen, so wie bei Balotellis erstem von zwei Treffern. Dass Hummels und Boateng Flankengeber Cassano eher tölpelhaft bedrängt hatten, kam erschwerend hinzu.

Man kann nur spekulieren, was den Bundestrainer getrieben hat, die deutsche Startformation ein weiteres Mal einschneidend zu verändern. Sein Handeln entsprach diesmal jedenfalls nicht jener Überzeugung, für die er zuvor recht exzessiv geworben hatte: Agieren, nicht reagieren. Mutig sein, frech. Dem Gegner das eigene Spiel aufzwingen. Löws Verlautbarungen waren im Turnierverlauf immer kesser geworden. Der 52-Jährige hatte mit seiner selbstbewussten Gelassenheit jegliche Zweifel am Erfolg energisch beiseite geschoben. Nur 15 bis 20 Prozent der Spielvorbereitung widme man der Analyse des Gegners, sagte er unter anderem. Mehr sei nicht nötig. Doch dann wechselte Löw gegen die Italiener in Klose und Reus Offensivkraft und Dynamik aus, nur um Pirlo (34), einen zwar genialen, aber schon in die Jahre gekommenen Spielmacher besser bewachen zu können. Das Eine passte nicht zum Anderen.

Rückblende: Pressekonferenz in Danzig vor dem Halbfinale. Wie es denn so sei, Jogi-Superstar zu sein, will einer von Löw wissen. Als Magier und Guru ist der deutsche Coach ebenfalls schon bezeichnet worden. Plötzlich gilt Löw als unfassbar waghalsig, dabei hatte er lediglich den Talenten Reus und Schürrle im Viertelfinale gegen limitierte Griechen einen Startelfeinsatz zugetraut. "Wenn das die mutigste Entscheidung meiner Karriere gewesen wäre, hätte ich es vielleicht nicht gemacht", gesteht Löw unmittelbar danach. Er wagt es auch während des gesamten Turnieres nicht, den formschwachen Bastian Schweinsteiger auszutauschen. Gefeiert wird Löw trotzdem. "Aber das blende ich aus", sagt er.

Womöglich ist es ihm nicht ganz gelungen. Ein bisschen scheint sich der akribische Fußball-Lehrer Löw verloren zu haben inmitten der Euphorie um seine Person. "Ich gehe gern Risiken ein", sagte er in Interviews, obwohl es wohl keinen anderen Nationaltrainer gibt, der ein größeres Informationsnetzwerk aufgebaut hat, um Risiken exakt abwägen zu können. Das Dossier, das Löws Scouting-Abteilung allein über den ersten Vorrunden-Gegner Portugal zusammengestellt hatte, umfasste 500 Seiten und 20 DVDs.

Aber plötzlich steht Löws Bauchgefühl im Mittelpunkt des Interesses. Der Viertelfinalsieg gegen Griechenland wird seinem feinen Gespür zugeschrieben. Und seinen "Händchen". Die lässt er sogar von einer großen Zeitung fotografieren. Ein Handlese-Experte prophezeit: Löw führt Deutschland zum Titel. Einer, der mit dem gebürtigen Schönauer seit langem vertraut ist, kündigt in Danzig am Rande einer Pressekonferenz an, er werde sich demnächst die Lottozahlen vom Bundestrainer vorhersagen lassen. Löw wird zur personifizierten Aussicht auf Gewinn. Offenbar auch für seine Spieler. "Wir vertrauen ihm fast schon blind", sagt Mittelfeldakteur Sami Khedira.

Joachim Löw wirkt noch etwas entrückt, als er die Niederlage gegen Italien erklären soll. "Klar wird jetzt viel über die Aufstellung diskutiert", sagt er. "Diese Verantwortung übernehme ich." Irgendwie scheint ihm der Misserfolg zu helfen, sich selbst zu finden. "Es gibt keinen Grund, nach einer Niederlage alles in Frage zu stellen", so Löw trotzig. "Unser Weg und die Dinge, die wir gemacht haben, waren schon auch gut." Sein Blick ist wieder klar – und aufs Wesentliche gerichtet.

Ein Journalist hat Löw während eines Interviews nach Ende der Vorrunde gefragt, ob diese Nationalmannschaft angesichts ihrer Qualität den Trainer Löw überhaupt brauche. Ob da nicht eín bisschen Moderation genüge, damit sie erfolgreich Fußball spiele. Löws Gesichtszüge waren seinerzeit erstarrt, von einer Sekunde zur nächsten war in dem wohl temperierten Hotelraum Eiseskälte ausgebrochen. Löw, der ansonsten die absurdesten Fragen mit der Geduld einer erfahrenen Kindergärtnerin und dem professionellen Charme eines Entertainers beantwortet, hatte nur noch abweisend entgegnet: "Diese Frage können sie sich selbst beantworten." Ende der Durchsage.

Wer Löw als strategischen Planer, als Entwickler dieser jungen und trotz des Ausscheidens begabten Mannschaft in Frage stellt, der trifft ihn ins Mark. Dafür steht er, nicht für irgendwelche Zauberkünste oder Signale aus der Magengegend. Er darf es nur nicht vergessen.

Autor: René Kübler


13 Kommentare

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 3966

30. Juni 2012 - 00:34 Uhr

"[...] , nicht für irgendwelche Zauberkünste oder Signale aus der Magengegend."

Naja, zur Disposition und als Alternative stünden da aber immer noch entweder-oder

- das Zwergfell
- der 12te-Mann-Darm
- oder die Langerhans-Inseln

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Martin Bitdinger

Registriert seit: 21.04.2012

Kommentare: 204

30. Juni 2012 - 05:44 Uhr

Wie war Löw's Zitat ? Der Trainer ist (k)ein Idiot ?

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Gerhard Schlegel

Registriert seit: 24.01.2011

Kommentare: 58

30. Juni 2012 - 07:17 Uhr

Gemessen an den Siegen die Joachim Löw und sein Trainer und Spielerteam zu verbuchen hat ist er der erfolgreichste Bundestrainer den wir je hatten ... 90 % der Spiele sind höchst attraktiv und nicht von defensivtaktick geprägt.
Natürlich zählen Titel mehr als die Anzahl von Siegen .... wenn man Löw nicht vergrault wird das deutsche Team in Zukunft auch diesen "Italienfluch" hinter sich lassen und als Erste deutsche Elf auch bei Turnieren gegen Italien siegen ! Aus Fehlern lernt man bekanntlich,im Besten Fall gleich beim Ersten Mal ... und die wurden zu 99% auf dem Platz gemacht ... Matz Hummels wird so ein Deckungsfehler sicherlich nicht mehr passieren ...

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David Kauf

Registriert seit: 29.09.2011

Kommentare: 27

30. Juni 2012 - 08:16 Uhr

Nächste Cance, auch wenn es ein Freundschaftsspiel ist, den "Italienfluch" zu beenden ist am 5.3.2014.
Klar das Ausscheiden tut, weh und im nachhinein waren teile der Aufstellung ein Fehler, aber das interessiert in dieser schnelllebigen Medienhysteriewelt in ein paar Wochen eh nicht mehr.
Löw hat den Fehler auf sich genommen und basta. Jetzt nur nicht den Fehler machen und alles in Frage stellen, nicht das Löw vergrault wird, sonst muss am Ende noch Streich als Bundestrainer herhalten. Der letzte Satz ist natürlich nicht ernst gemeint, aber es wäre sicherlich interessant mit Ihm auf einer UEFA-PK.

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A-M Aniak

Registriert seit: 30.06.2012

Kommentare: 1

30. Juni 2012 - 08:40 Uhr

Eine Hommage an unseren Bundestrainer:
"das Glas ist immer halb voll"
Wie gerne hätten "WIR" es anders gehabt!!! Im VERTRAUEN, schaue ich nach vorne- und unterstütze als FAN-FRAU die Aussage unseres genialen Bundestrainers,
" Es gibt keinen Grund, nach einer Niederlage alles in Frage zu stellen "
Gerne trage ich die LAST auf Jogi Löw's Schultern mit....A-M-K

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Stefan Voges

Registriert seit: 11.05.2010

Kommentare: 46

30. Juni 2012 - 12:03 Uhr

"Höchschte Konzentration" und weiter geht´s!

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Hannes Becherer

Registriert seit: 02.07.2009

Kommentare: 71

30. Juni 2012 - 13:55 Uhr

Also für mich ist unser "Jogi" unantastbar.

Sicher hat er in der letzten Aufstellung Fehler gemacht. Fehler sind menschlich. Tragisch wäre nur aus diesen Fehlern nicht zu lernen.

Sicher sprechen wir seit 6-8 Jahren über eine Nationalmannschaft mit Perspektive. Da muss jetzt bald mal was Rausspringen. Wir hoffen auf Brasilien. Dann sollte man mal was Zählbares holen.

Ich möchte hier nur an ein komisches Phänomen erinnern:

"Wir" gewinnen......und "Die" verlieren.

Denkt mal Drüber nach

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Klemens Kuch  

Klemens Kuch

Registriert seit: 10.08.2009

Kommentare: 37

30. Juni 2012 - 23:26 Uhr

"Jogi und die falschen Entscheidungen.."

Und jetzt ?

Nach wie vor ist Musik drinne, und eine gewisse Lockerheit anzustreben.

Soso, es gebe "... wohl keinen anderen Nationaltrainer .. der ein größeres Informationsnetzwerk aufgebaut hat, um Risiken exakt abwägen zu können. Das Dossier, das Löws Scouting-Abteilung allein über den ersten Vorrunden-Gegner Portugal zusammengestellt hatte, umfasste 500 Seiten und 20 DVDs."

Na-also :

Jetzt, wo schon penetrant auf Jogi eingedroschen wird, sollte man sich die erst jetzt zugänglichen wahren Gründe zu Gemüte führen :

http://jogis-12-mann.blogspot.de/2012/06/jogi-und-bz-orakel-emma.html

Und :
weitere Recherchen sind vonnöten .
- warum verschmähte die Sau die Stipp-Visite
- Liebe geht bekanntlich durch den Magen
- hätte Emma nicht couragiert Signale setzen können
- was kann Jogi dafür, wenn das Orakel sticht
- usw.

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Roberto Kobi

Registriert seit: 26.01.2012

Kommentare: 28

01. Juli 2012 - 08:19 Uhr

Wie schnell haben wir wieder die chance in einem Halbfinale gegen Italien zu stehen??
MIt mehr Risiko und mut und weniger Bayern und Podolski in der Startelf wäre ich nicht so verärgert wie ich es heute noch bin.

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Martin Bitdinger

Registriert seit: 21.04.2012

Kommentare: 204

01. Juli 2012 - 08:45 Uhr

Ich habe Löw immer verteidigt, wenn in den diversen Foren wieder mal gespöttelt wurde, auch diesmal würden wir keinen Titel mit Löw holen, weil Löw maximal ein mittelklassiger Trainer sei, der nur das unverdiente Glück habe, daß ihm die Früchte der Arbeit anderer (= Nachwuchsarbeit des DFB) in den Schoß falle.

Daß er im Herzen ein Hasenfuß sei.

Daß er das Leistungsprinzip zwar predige, aber in der Praxis (Podolski ist ein Beispiel) nicht anwende.

Nach dem Italienspiel und den Bildern des dabei Fingernägel knabbernden Löw habe ich eigentlich keine Gegenargumente mehr...

Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen und wenn unbestritten hochtalentierte Spieler so verunsichert auftreten und spielen, muss es schon erlaubt sein, den Trainer- und Betreuerstab zu hinterfragen.
Die Italiener haben bei weitem nicht diesen irrsinnigen Aufwand wie der DFB betrieben, die haben einfach Fußball gespielt!

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Roberto Kobi

Registriert seit: 26.01.2012

Kommentare: 28

01. Juli 2012 - 08:59 Uhr

Martin Bitdinger
Ja da ist schon was dran.
Und wenn ich die Spiele der Italiener beurteile, dann war das meiste schon eher Zufall und individuelles können. Die hätte man schlagen können und müssen.

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Thomas Bender

Registriert seit: 04.02.2010

Kommentare: 2505

01. Juli 2012 - 09:02 Uhr

FYI:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/deutschland-ringt-um-fassung/

http://www.heise.de/tp/blogs/6/152312

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Jürgen Steinke

Registriert seit: 22.02.2010

Kommentare: 196

01. Juli 2012 - 13:24 Uhr

Das Gerede über die "goldene Generation" ist eine gewollte PR-Kampagne, der Hype, der um die Nationalmannschaft bewusst auch von Bierhoff geschürt wird, ist geschäftlich gewollt. Angeblich ist ja diese Mannschaft die beste, die Deutschland je hatte. Wie misst man das eigentlich? Also besser als die Mannschaften 72/74? Wer von den aktuellen Stürmern hat die Klasse eines Gerd Müller? Welcher 10er ist heute besser als Netzer und Overath waren? Ist Lahm der bessere linke Verteidiger als Breitner? Was soll das?

Ist es wirklich verwunderlich, dass nun viel Enttäuschung losbricht, nachdem man ja bereits vor dem Turnier der gefühlte Europameister war? Diese Medaille hat zwei Seiten. Und es ist logisch, dass die Mannschaft, das Management und der Trainer an den selbst gesteckten Zielen gemessen werden. Also eins geht nicht: Den Jubel und das Lob einstreichen, wenn es gut läuft und dann Kritiker als Miesmacher diffamieren, wenn´s in die Hose geht.

Deutschland ist nicht die Übermannschaft. Dies im Vorfeld des Turniers als gegeben in den Raum gestellt zu haben, war meines Erachtens ein Fehler. Viele fanden das zur Schau gestellte Selbstbewußtsein eher überheblich. Meiner Meinung nach völlig zu Recht.

Es ist nunmal so, dass Italien den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit gnadenlos aufgezeigt hat. Denn es ging um den Titel. Und da muss alles passen. Taktik, Form, Einstellung, Glück. Keiner von diesen 4 entscheidenden Faktoren hat gestimmt. Wer wundert sich da darüber, dass das komplette Team inklusive Management und Trainer in der Kritik stehen? Das müssen die schon aushalten. Und es ist völlig natürlich, dass man sich nicht nur Jubel abholen darf, sondern sich auch Kritik stellen muss. Nur daran wächst man.

Löw hat beinahe unfassbare Fehler gemacht gegen Italien. Die Mannschaft ging nicht mit der letzten Entschlossenheit ins Spiel. Die Weltstars Özil, Lahm und Schweinsteiger konnten dem Spiel keine entscheidenden Impulse geben. Übrigens nicht nur gegen Italien nicht, sondern so ziemlich im ganzen Turnier.

Wie sollte unter diesen Voraussetzungen Deutschland Europameister werden? Wir müssen einfach bescheidener werden.

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