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27. April 2011

Siegwolf Deutscher Meister

Judoka des JC Efringen-Kirchen gewinnt souverän Veteranentitel in Heidelberg.

  1. Auf unkonventionellen Wegen unterwegs: Dölf Siegwolf lässt sich von einer brasilianischen Variante des Jiu-Jitsu inspirieren. Foto: herbert frey

JUDO (hf). Dölf Siegwolf vom JC Efringen-Kirchen hat bei der Deutschen Meisterschaft der Veteranen in Heilbronn den Titel in der Altersklasse M7 (60 bis 64 Jahre) der Kategorie bis 90 Kilogramm geholt. Er gewann seine drei Kämpfe jeweils vorzeitig mit Ippon (voller Punkt), wobei er zweimal mit einem Haltegriff und einmal mit einem Tani-otoshi (Konterwurf) zum Erfolg kam.

Nachdem Siegwolf im vergangenen Jahr bei der Veteranen-WM in Budapest nur knapp an der Bronzemedaille vorbei geschrammt war, hatte er sich für die DM einiges vorgenommen. Dass der Deutsche, der seit vielen Jahren in Basel lebt und dort Präsident sowie Cheftrainer von Budokan Basel ist, dabei für den Rebland-Club an den Start ging, war nur folgerichtig. Denn seit vielen Jahren kooperiert der Budokan mit dem Rebland-Club.

Doch trotz allen Ehrgeizes: "Im Vordergrund steht für mich heute der Spaß", sagt der Mann, der in jüngeren Jahren in der deutschen Bundesliga und der Schweizer Nationalliga A für verschiedene Clubs kämpfte. "Ich trainiere zwei- bis dreimal pro Woche altersgerecht und ganz gezielt", so Siegwolf. Dabei kommt ihm auch seine berufliche Erfahrung zugute, denn Dölf Siegwolf arbeitet als Personaltrainer in einem Fitness- und Gesundheitszentrum. Profitiert hat er außerdem von den unkonventionellen Techniken einer Brasilian Jiu-Jitsu-Gruppe, die er in sein Dojo aufgenommen hat.

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Autor: hf