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09. September 2013

Freibier vom neuen Chef

Bürgermeister Renkert freut sich über den Fassanstich im Jubiläumsjahr "40 Jahre Budenfest".

  1. Budenfest Foto: Jutta Schütz

  2. Musik gehört dazu Foto: Markus Maier

  3. Betrieb an der Essensausgabe Foto: Markus Maier

  4. Budenfest Foto: Jutta Schütz

  5. Budenfest Kandern Foto: Jutta Schütz

  6. Budenfest Kandern Foto: Jutta Schütz

KANDERN. Zum Fassanstich bei "40 Jahre Budenfest" wurde es erstmals richtig voll auf dem Blumenplatz: Bürgermeister Christian Renkert, angetan stilecht mit Rothaus-Schürze, hatte in seiner Funktion als Rathaus-Chef erstmals die Aufgabe, mit dem Fassanstich das Kanderner Traditionsfest zu eröffnen. Beim vierten Schlag sprudelte das Bier dann, und Christian Renkert sowie Günter Spurny vom Budenfest-Organisationsteam hatten alle Hände voll zu tun, die ersten Freibiergläser für die Festbesucher vor der Bühne zu füllen.

Die hatten sich bereits in einer langen Schlange aufgereiht. Zum Fassbieranstich spielte die Stadtmusik mit Dirigent Achim Lais – was auch sonst – zur Freude des Publikums das Badnerlied. Die Musiker hatten die Gäste bereits zuvor unterhalten. Auf die Bühne gebeten wurde die anwesende Politprominenz mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster, mit CDU-Landtagsmitglied Patrick Rapp und mit SPD-Bundestagskandidat Thomas Mengel, die ohne parteipolitische Differenzen auf der Festbühne miteinander mit Festbier anstießen.

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Renkert freute sich als neuer Bürgermeister gleich ein Jubiläumsbudenfest eröffnen zu können. Wieder einmal hätten die Organisatoren um Günter Spurny und Annika Benz sehr gute Arbeit geleistet, lobte er und vergaß in seiner Ansprache auch nicht die Vereinsvorsitzenden, den Bauhof und die Feuerwehr , "ohne die ein solch aufwändiges Fest mit ständig steigenden Sicherheitsauflagen nicht möglich wäre". Eine Bitte um "Gnade" ging auch an den Wettergott, dennn "durchwachsenes" Wetter war angesagt worden. Als neu auf dem Fest begrüßte Christian Renkert die Mitglieder des Schützenvereins, die ihre mit Zielscheiben dekorierte Bude vor dem Eiscafé am Blumenplatz aufgestellt hatten.

Überhaupt die Dekoration: Blumenkörbe, bayrische Fähnchen, verzierte Glasflaschen, Fischernetze, Bootslaternen, Kerzen und mehr gab es zu bewundern. Dazu kam das opulente, variantenreiche Essensangebot. Auch in Sachen "Eigenwerbung" waren die Vereine tätig. An fast jeder Bude klebten Aufforderungen, bei einem Verein oder einer Fasnachtsclique mitzumachen. Spaß hatten die vielen Kinder an der Musik und am Angebot eines Luftballonverkäufers, der mit Helium gefüllte Ballons in Form von Herzchen ,Ponys, Tigern, Einhörnern, Delphinen und Autos im Angebot hatte. Auch die zum Budenfest passende Modenschau mit Trachten, darunter Dirndl und Lederhose à la Oktoberfest, wurde von einigen Besuchern bereits – vorzeitig – eröffnet.

Autor: Jutta Schütz