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19. Juli 2011 13:08 Uhr

"Runder Tisch" zur Jugendarbeit in Kandern

Jugendarbeit startet mit Verspätung

Das Jugendzentrum Downtown wird noch einen Monat länger geschlossen bleiben, als geplant und erst im September wieder öffnen.

  1. Wird künftig die städtische Jugendarbeit in Kandern übernehmen: Ulrich Jordan. Foto: Markus Maier

Das Jugendzentrum Downtown wird noch einen Monat länger geschlossen bleiben, als geplant und erst im September wieder öffnen. Dies deshalb, weil die Dieter-Kaltenbach-Stiftung in Lörrach, die zunächst einmal für die Dauer eines Jahres anstelle des erkrankten Jugendpflegers Marc Oßwald für die städtische Jugendarbeit verantwortlich zeichnen wird, ihre Personalplanung noch nicht ganz soweit vorangebracht hat, wie gedacht. Fest steht, dass der aus der Nähe von Freiburg kommende Ulrich Jordan die Jugendarbeit leiten wird.

Ihm sollen noch eine Kollegin und ein weiterer Kollege zur Seite gestellt werden. Darüber informierte bei der ersten Zusammenkunft des "Runden Tisches" zur künftigen Jugendarbeit in der Stadt der Geschäftsführer der Kaltenbach-Stiftung, Joachim Sproß. Bei der knapp dreistündigen ersten Sitzung im Rathaus der Töpferstadt kristallisierten sich schon erste Erwartungen und Wünsche dahingehend heraus, wie die Jugendarbeit in Kandern künftig aussehen könnte. Klar wurde dabei, dass das Downtown wieder zur zentralen Anlaufstelle der Jugendlichen werden soll. Deutlich hörbar war indes auch die Forderung nach besserer Beratung und effizienterer Unterstützung der Ortschaften zu Fragen und bei Problemen mit der Jugendarbeit, wie das etwa Riedlingens Ortsvorsteher Rolf Moritz ansprach.

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Wie Kaltenbach-Chef Joachim Sproß sagte, sehe das grobe Konzept, für das er nicht nur die Mitglieder des "Runden Tisches" um weitere tatkräftige Mitarbeit bat, sondern an dem er künftig auch Jugendliche sitzen sehen möchte, so aus, dass das Downtown an vier Abenden jeweils vier Stunden geöffnet sein soll – und das meistens in Doppelbesetzung seitens der Kaltenbach-Stiftung.

"Fernziel" könne auch sein, dass das Downtown später einmal in gewisser Eigenverantwortung zumindest stundenweise von Jugendlichen geführt werden könnte, so Sproß. Der lud insbesondere auch Marc Oßwald ein, sich an der Jugendarbeit wieder zu beteiligen, sobald es dessen Gesundheitszustand erlaube. "Wir wollen einem Kollegen nichts wegnehmen", betonte Sproß.

Autor: mm