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14. September 2017

Mit bewährten Kräften

Saisonauftakt für die Verbandsliga-Kegler aus Weil und Wehr.

  1. Olaf Lang, Weil Foto: Schön

  2. Michael Thomann, Wehr Foto: zok

KEGELN Verbandsliga (zok). Am Samstag starten die Kegler in die Verbandsliga Südbaden. Zwei Teams vom Hochrhein wollen sich weiter in der derzeit noch dritthöchsten Spielklasse etablieren. Und bei beiden Teams herrscht Zuversicht.

So hat sich beim Vorjahresfünften KSC Wehr-Öflingen personell nichts geändert. Teamkapitän Michael Thomann kann weiterhin auf die bewährten Kräfte setzen. Der Klassenerhalt ist das oberste Ziel, für Thomann "der gute Zusammenhalt" das große Plus des KSC. Ein entscheidender Faktor wird einmal mehr sein, den Heimvorteil zu nutzen. "Das müssen wir ein bisschen besser in den Griff bekommen", mahnt Thomann, der aus der vergangenen Runde noch die eine oder andere unnötige Niederlage in Erinnerung hat.

Zum Auftakt muss der KSC zum Titelfavoriten SKC Unterharmersbach. Personell wartet der Zweitliga-Absteiger mit der Rückkehr von Axel Schondelmaier auf: Der schnittbeste Bundesligaspieler der letzten Saison wurde mit dem SKV RW Zerbst Deutscher Meister, gewann die Champions League und den Weltpokal. Ein hochkarätiger Neuzugang, weshalb auch Olaf Lang im SKC den großen Favoriten sieht. Der Kapitän der SG ESV Weil/A9 Malsburg musste mit seinem Team in der Vorsaison als Tabellensiebter lange um den Klassenerhalt zittern. Dies soll in der neuen Runde nicht der Fall sein. "Wir haben das Zeug dazu, im Mittelfeld mitzuspielen", sagt Lang.

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Zwar fällt Stammspieler Joachim Gottschalk gesundheitsbedingt aus, doch rückt dafür Michael Schwarz aus der zweiten Mannschaft nach. Ein routiniertes Team bietet die SG auf, das "aus den Fehlern der vergangenen Saison lernen" soll, um auch die knappen Spiele zu gewinnen. Das Selbstvertrauen gestärkt hat die Vorbereitung, "wir haben gute Trainingsleistungen erzielt", so Lang.

Zur Saison 2018/19 steht derweil eine Ligareform bevor: Dann wird die Oberliga in Baden-Württemberg als dritthöchste Klasse eingeführt. Der Verbandsliga-Meister steigt in die 2. Bundesliga auf, dahinter, so Lang, qualifizieren sich voraussichtlich drei, vier Teams für die Oberliga. Die Reform sei "aus sportlicher Sicht verständlich", sagt Lang. Doch für die Teams gehen damit weitere Wege, längere Fahrten und eine größere Belastung einher.

Autor: zok