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10. Februar 2012

Besonderheiten des Johanniterwaldes

Winterwanderung bei klirrender Kälte vermittelt den Teilnehmern vielfältige Eindrücke.

  1. Weitgehend frostresistent waren die Teilnehmer der Winterwanderung im Flussauewald. Foto: Stadt kenzingen

KENZINGEN (BZ). Zur Winterwanderung konnten Bürgermeister Matthias Guderjan und Forstrevierleiter Johannes Kaesler am vergangenen Samstag bei strahlendem Sonnenschein und klirrendem Frost 40 Teilnehmer begrüßen.

Vom Oberhausener Baggersee aus ging es unter dem Motto "Alte Bäume im Johanniterwald – ein erhaltenswertes Naturerbe" zu den Baumveteranen im Flussauewald. Zunächst wurde eine alte Flatterulme mit ihren charakteristischen Brettwurzeln inspiziert, eine Baumart, die man in diesen Dimensionen nur noch selten findet.

Danach stand die Wanderschar vor den Resten einer einst mächtigen Eiche, die ein Gewittersturm im letzten Sommer umgeworfen hatte.

Anhand des toten Holzes in der Baumkrone erläuterte Johannes Kaesler, welche ökologische Wichtigkeit diese dicken, alten Bäume für die Insektenwelt haben. Besonders der Hirschkäfer, das Insekt des Jahres 2012, ist im Johanniterwald zuhause und wird besonders gefördert.

Das nächste Waldbild führte die Besucher zu einer Graureiher-Brutkolonie, viele Reiherhorste auf mächtigen Eichen waren zu sehen. Zum Abschluss gab es am wärmenden Lagerfeuer heiße Getränke und leckere Sachen vom Grill.

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Autor: bz