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13. September 2017 16:03 Uhr

Holzbildhauersymposium

Branko Bazina: "Eine moderne, einfache Skulptur"

Die BZ stellt die Teilnehmer des Holzbildhauersymposiums in einer kleinen Serie vor. Heute: Branko Bazina aus Vinkovci.

  1. Branko Bazina Foto: privat

  2. Eine seiner Statuen Foto: privat

Sieben Künstler verwandeln beim 6. Holzbildhauersymposium vom 11. bis zum 17. September wieder den Bürgerpark Altes Grün in Kenzingen in ein Freiluftatelier. Sieben Tage lang arbeiten sie dort an ihren Entwürfen zum Thema "Beste Freunde". Die Künstler sind in Kenzingen keine Unbekannten – alle waren schon mal beim Holzbildhauersymposium dabei. Die BZ hat sie in einer Serie vorgestellt. Als letzter ist heute Branko Bazina aus Kenzingens Partnerstadt Vinkovci (Kroatien) an der Reihe.

Eine "moderne, einfache Skulptur" wolle er bei dem Symposium erschaffen, sagt der Bildhauer. Dabei wolle er sich an einer Statue der Gottesmutter Maria orientieren. Inspiriert habe ihn ein persönliches Erlebnis. "Meine Tochter war sehr krank, und nach dem Gebet im Heiligtum von Medjugorje besserte sich ihr Zustand", erzählt er. "Mein Gebet ist die Verbindung meiner Freundschaft mit der Mutter Gottes", sagt er. Dies solle auch die Skulptur ausdrücken, die er gestalten werde. Branko Bazina, Jahrgang 1954, beendete im Jahr 1978 sein Jurastudium in Zagreb. Seitdem ist er als Kultur- und Kunstleiter tätig. Außerdem ist er Koordinator und Gründer zahlreicher Kunstsymposien und Workshops. Seit 1988 zeigte er seine Werke bei mehr als 30 eigenen und 70 gemeinsamen Ausstellungen, unter anderem in Kroatien, Ungarn, Kanada und Deutschland. Mehrere seiner Werke sind an öffentlichen Plätzen, in Kirchen und anderen Institutionen an verschiedenen Orten der Welt zu sehen.

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An seine letzte Teilnahme am Kenzinger Holzbildhauersymposium – Bazina war 2009 zum ersten Mal dabei – habe er nur schöne Erinnerungen, sagt er. Auch damals beschäftigte er sich unter dem Motto "Himmelwärts" mit einem religiösen Thema und schuf einen Engel aus Holz.

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Autor: Lena Marie Jörger