Eutonie-Schule eröffnet

Ilona Hüge

Von Ilona Hüge

Sa, 17. Februar 2018

Kenzingen

GESCHÄFTSNOTIZEN:Räume in der "Alten Fabrik" eingeweiht.

KENZINGEN. In der Gerda-Alexander-Schule für Eutonie wurde am Donnerstag die offizielle Eröffnung gefeiert. Dazu waren viele Gäste in die Räume der "Alten Fabrik" gekommen. Bürgermeister Matthias Guderjan, Vertreter der Handels- und Gewerbevereinigung, Freunde, Familie und Schüler und gratulierten Schulleiterin Barbara Seitz zum Start der Schule in Kenzingen.

Barbara Seitz hat seit 2005 eine eigene Praxis für Gesundheitsförderung in Kenzingen und sie unterrichtete in der Offenburger Gerda-Alexander-Schule bereits künftige Eutonie-Fachleute. Als Karin Schaefer, Leiterin der Offenburger Schule, in Ruhestand ging, übernahm Seitz die Schulleitung und holte die Gerda-Alexander-Schule für Eutonie nach Kenzingen. Schaefer ist weiterhin als Vorsitzende des Trägervereins für die Schule im Amt. "Ich bin glücklich, dass du den Start übernimmst", sagte Schaefer zu Seitz.

Schaefer hielt bei der Eröffnung einen Vortrag über Eutonie nach Gerda Alexander. Eutonie kommt aus dem Griechischen: "eutonos" steht für die gute und gesunde, der aktuellen Situation angemessene Spannung des Körpers. Mit Eutonie-Übungen würden Prozesse im Körper bewusster gemacht. Es sei eine Arbeit der Selbstschöpfung und des lebenslangen Lernens, sagte Schaefer.

Bürgermeister Matthias Guderjan gratulierte im Namen der Stadt zur Eröffnung. Er sah in der Schule ein "kleines, aber feines Alleinstellungsmerkmal der Stadt". Er dankte Barbara Seitz, dass sie die Schule nicht in einem Oberzentrum, sondern in einer Kleinstadt gegründet hat und dass dorthin Schüler aus der Schweiz und ganz Deutschland, Im laufenden Kurs von München bis Münster, kommen. Werner Bürk gratulierte im Namen der Kenzinger Handels- und Gewerbevereinigung (HuG) und wünschte der Schule viel Erfolg.