Kanäle sollen untersucht werden

Michael Haberer

Von Michael Haberer

Sa, 08. September 2018

Kenzingen

Technischer Ausschuss von Kenzingen vergibt Auftrag für knapp 38 000 Euro.

KENZINGEN (iwi). Der Technische Ausschuss hat die Zink Ingenieure GmbH mit der Untersuchung von elf Kilometern Kanal beauftragt. Die Kosten liegen bei knapp 38 000 Euro. Vorgesehen ist die Kontrolle mit Videoaufzeichnung im Industriegebiet und in Teilen der Kernstadt östlich der Bahn. Die Kontrolle soll für die Kanäle im Rest der Kernstadt und in den Stadtteilen Jahr für Jahr fortgesetzt werden.

Eberhard Aldinger regte an, für die kommenden Planungsvergaben alternative Angebote einzuholen, um eine Vorstellung von den Honoraransprüchen der Ingenieurbüros zu bekommen. Ein bloßes Angebot des "Büros unseres Vertrauens", wie Bürgermeister Matthias Guderjan die Beschränkung auf das Büro Zink begründete, reichte Aldinger nicht. Weil der Beginn der Kontrolle des Kanalnetzes dränge, stimmte er der Vergabe trotzdem zu.

Das frühere Brauereigebäude an der Ecke Hirschengasse/Kirchplatz soll nach dem Willen des Technischen Ausschusses keine Balkone bekommen. Das Gebäude soll zum Wohnhaus mit fünf Wohnungen umgebaut werden. Für die Front zum Kirchplatz hin sind ein Meter tiefe Balkone geplant. Obwohl der Bauherr mit der Denkmalpflege gesprochen und diese zugestimmt habe, äußerte Guderjan Bedenken. Denn neue Balkone an den Straßenfronten dürfen laut Altstadtsatzung nicht angebracht werden. Auch wenn bereits an anderer Stelle solche Balkone angebracht wurden, wollte der Technische Ausschuss keinen weiteren möglichen Präzedenzfall zulassen. Da die Planung auch mit der Baubehörde abgesprochen sei und es solche Ausnahmen schon gebe, stellte Guderjan die Möglichkeit in den Raum, dass letztlich die Behörde anders entscheiden werde als der Technische Ausschuss.