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02. April 2009 14:48 Uhr

Start für Industrie- und Gewerbegebiet West IV

Kenzingen schafft Platz für Gewerbe

In Kenzingen ist am Donnerstag der Startschuss für das letzte große Industrie- und Gewerbegebiet der Stadt gefallen. Bürgermeister, Planer und am Bau Beteiligte, Gemeinderäte und die ersten Bauherren kamen zum Spatenstich.

  1. Spatenstich fürs Gewerbegebiet West IV: Bürgemeister Matthias Guderjan griff mit den Vertreten der Firmen für den Bau und mit den ersten Bauherren zum Spaten, Foto: Ilona Hüge

Die Planung für das Gebiet zwischen Umgehungsstraße und Kläranlage liegt schon einige Zeit vor: Im September 2003 wurde die Aufstellung beschlossen, seit 2006 ist der Bebauungsplan rechtskräftig. 20 Hektar Gelände werden insgesamt erschlossen, davon sind 14 Hektar reine Baufläche, 2,25 Hektar öffentliche Grünflächen und 3,75 Hektar Straße. Der Baubeginn erfolgte jetzt, da der erste Bauherr eine Erschließung braucht. Hans-Bert Esbe und Silke Wolf planen einen Neubau für ihre "shelter winery", ein auf Spätburgunder spezialisiertes Weingut.

Die Erschließung werbe besser für das Areal, als es ein Schild allein könne, sagte Bürgermeister Matthias Guderjan. In West IV erschließt die Stadt zuerst einmal einen Abschnitt mit vier Hektar, 2,6 Hektar für Industrie und 1,4 Hektar für Gewerbe entlang der künftigen Straßejn "Salzmatten" und "Nachtallmend". Investiert werden 320 000 Euro.

"Wir machen einen guten Schritt in die Zukunft", sagte Guderjan. Nach dem Flächennutzungsplan der Stadt ist es das letzte große Gewerbegebiet, das ausgewiesen werden kann. Die letzte ähnlich große Neuerschließung von Industrie- und Gewerbeflächen war 1981, mit West II östlich der Umgehung. Dort sind zwar noch einige Grundstücke frei, sie sind jedoch alle in Privatbesitz. "Wir müssen mit der Fläche haushalten", sagte der Bürgermeister beim Spatenstich.

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Er griff gemeinsam mit den Planern Karlheinz Allgayer und Bernhard Keller, Vermesser Hanspeter Markstein, Waltraud Eusterbrock von der Baufirma Joos und Silke Wolf und Hans-Bert Esbe zum Spaten. Die Bauherren stellten auch die Planung für ihr Weingut vor. Da sich der Neubau des Weinguts an die Vorgaben des Bebauungsplans hält, muss er nicht durch die städtischen Gremien laufen.



Autor: Ilona Hüge