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13. September 2017 15:50 Uhr

Holzbildhauersymposium

Simon Klaus: "Holz ist eines der vielseitigsten Naturprodukte"

Die BZ stellt die Teilnehmer des Holzbildhauersymposiums in Kenzingen in einer kleinen Serie vor. Heute: Simon Klaus aus Dresden.

  1. Simon Klaus Foto: privat

  2. Diese Kastanien schuf er bei seinem ersten Besuch in Kenzingen. Foto: privat

Sieben Künstler verwandeln beim 6. Holzbildhauersymposium vom 11. bis zum 17. September wieder den Bürgerpark Altes Grün in Kenzingen in ein Freiluftatelier. Sieben Tage lang arbeiten sie dort an ihren Entwürfen zum Thema "Beste Freunde". Die Künstler sind in Kenzingen keine Unbekannten – alle waren schon mal beim Holzbildhauersymposium dabei. Die BZ stellt sie in einer kleinen Serie nochmal vor. Heute: Simon Klaus aus Dresden.

Sein Entwurf für das Symposium trägt den einfachen Titel "Boot". Aus einem etwa vier Meter langen Weidenstamm möchte der Künstler ein Boot herausarbeiten, das möglichst dünnwandig und leicht werden soll – "damit man es auch benutzen kann", erklärt Simon Klaus. Was er mit dieser Skulptur aussagen möchte, will er noch nicht verraten. "Diese Frage will ich offen lassen. Jeder Betrachter soll die Möglichkeit haben, seine eigene Interpretation zu finden", so Simon Klaus, der 1991 in Berchtesgaden geboren wurde und mittlerweile in Dresden lebt.

Die Leidenschaft für die Arbeit mit Holz habe sich durch die Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei in seinem Heimatort ergeben, erklärt Simon Klaus. Nach dem Realschulabschluss besuchte er diese Schule und machte dort die Ausbildung zum Holzbildhauer. Von 2011 bis 2013 machte er eine Ausbildung zum Schreiner in einem Unternehmen in Berchtesgaden. "Holz ist für mich eines der vielseitigsten Naturprodukte, das immer anders zu bearbeiten ist und unterschiedlichste Eigenschaften für verschiedenste Ansprüche mit sich bringt", sagt er.

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2015 war Simon Klaus zum ersten Mal beim Kenzinger Holzbildhauersymposium dabei. Wie damals ist er auch in diesem Jahr der jüngste Teilnehmer "Warum nicht noch einmal?", habe er sich nach dem Symposium 2015 gedacht. "Es hat mir einfach gut gefallen", so Simon Klaus. Was ihm vom letzten Mal besonders in Erinnerung geblieben? "Der strömende Regen bei der Arbeit."

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Autor: Lena Marie Jörger