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02. Februar 2012

Straße asphaltiert, Weg gepflastert

Mit rund 600 000 Euro wurde der Wonnentaler Weg in Kenzingen ausgebaut und das linke Elzufer aufgewertet.

  1. Der Wonnentaler Weg ist saniert. Das Foto zeigt Mitglieder der Verwaltung und Planer bei der Übergabe. Foto: Michael Haberer

KENZINGEN. Der Wonnentaler Weg in Kenzingen ist ausgebaut. In einer kurzen Begehung mit Beteiligten und Betroffenen stellten am Dienstagnachmittag Bürgermeister Matthias Guderjan und Planer Bernhard Keller das Ergebnis der Sanierung vor.

Aus der früheren Schlaglochpiste ist eine glatte asphaltierte Fahrbahn mit gepflastertem Gehweg geworden. 580 000 Euro habe der Ausbau des Weges von der Sparkasse bis kurz nach dem Wonnetäler Bauernladen gekostet, resümierte Guderjan. Die Stadt sei hier auch in der Pflicht gewesen, fügte er an. Mit dem relativ großen Wohngebiet "Wonnental" sei es nötig geworden, dieses angemessen an die städtische Infrastruktur anzubinden. Die Planung dafür sei im April 2007 und damit relativ früh fertig gewesen. Doch im Zuge der Wirtschaftskrise habe dann das Geld gefehlt. Im vergangenen April seien letztlich die Arbeiten vergeben worden. Im Juni hatten die Bauarbeiten begonnen und Mitte Dezember sind diese weitgehend abgeschlossen gewesen. Der Januar wurde noch gebraucht, um das Ambiente mit Bänken und Pflanzen herzustellen.

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Nach dem "Balger" sei "Wonnental" nun das zweite Quartier in der Stadt, das infrastrukturell auf den neuesten Stand gebracht wurde. Dabei sei es auch darum gegangen, das linke Elzufer aufzuwerten, sagte Guderjan an einer Gehwegbucht an der Elz, die für Grün am Straßenrand sorgen soll.

Für die Aufwertung war es aber nötig, die bestehenden Glascontainer zu versetzen. Angesichts der erzürnten Reaktion aus der Bevölkerung flunkerte Guderjan, das Versetzen von Glascontainern sei heutzutage fast so schwer, wie einen Tiefbahnhof (Stuttgart 21) zu bauen.

Am neuen Standort an der Klostermattenstraße sei nun aber der richtige Platz für die Container gefunden worden, so Guderjan.

Zur Optik wies er darauf hin, dass die Stadtverwaltung ein Auge darauf haben werde, wie die Anlieger ihre Hecken zur Straße hin pflegen. Mit der – bis auf zwei Engstellen – Fahrbahnbreite von fünf Metern sei die Straße auf Tempo 30 ausgelegt, so Guderjan.

Planer Keller erläuterte, dass auf gut einem halben Kilometer Straße 3300 Quadratmeter Fahrbahn asphaltiert und 1700 Quadratmeter Weg gepflastert worden seien. Aushub habe es vergleichsweise wenig gegeben. Das liege daran, dass der Unterbau verhältnismäßig intakt und keine Kanalarbeiten nötig gewesen seien. Einzig die Wasserleitung musste verlegt werden und die kostete 100 000 Euro.

Autor: Michael Haberer