Traumnoten und viele Sonderpreise

Ute Schöler

Von Ute Schöler

Mo, 06. Juni 2011

Kenzingen

Abifeier für 120 Absolventen am Gymnasium Kenzingen.

KENZINGEN. Die Etappe der schulischen "nABIgation" ist für die 120 Abiturienten des Kenzinger Gymnasiums nun beendet. Bei einer feierlichen Zeremonie in der Üsenberghalle erhielten sie am Freitag ihre Abschlusszeugnisse und zahlreiche Auszeichnungen.

Den musikalischen Auftakt gestaltete der vierstündige Musikkurs mit einem Tangoquintett. Schulleiter Günter Krug überreichte im Beisein von Familien, Elternbeirat und Vertretern der Stadt Kenzingen die Zeugnismappen. Viele der Abiturienten, lobte Krug, seien sehr engagierte Schüler gewesen, die erheblich zum Gelingen des Schullebens beitrugen. Elternbeiratsvorsitzende Kirsten Kreher dankte den Lehrern und betonte deren wichtigen Einfluss. Die Preisverleihung moderierte der stellvertretende Schulleiter Christoph Bohn.

Die drei besten diesjährigen Abiturienten sind Alessandro Grodziecki, Philipp Ehrenmann und Phoebe Müller. Ihre Abiturnote ist 1,0 oder zeigt sogar die Null vor dem Komma.

20 Schüler wurden ausgezeichnet für besondere Leistungen. Gleich vier Preise konnte allein Alessandro Grodziecki für sich verbuchen: Den Herrmann-Sussan-Preis für Geschichte, verliehen von der Kenzinger Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und Landeskunde, den Preis der Gesellschaft deutscher Chemiker, den Ferry-Porsche-Preis für Mathematik und Naturwissenschaften sowie den Scheffel-Preis für hervorragende literarische Kenntnisse.

Auch Phoebe Müller bekam großen Applaus. Sie erhielt neben ihrem Spitzenabitur den Preis der "Ehemaligen" für Naturwissenschaften und Mathematik sowie, zusammen mit Michel Schmitt, den Karl-von-Frisch-Preis des Vereins Deutscher Biologen. Einserabiturient Philipp Ehrenmann erhielt, gemeinsam mit Jonas Nussbaumer, den Fachpreis in Französisch.

Den Preis der Stadt Kenzingen für Gemeinschaftskunde verlieh Bürgermeisterstellvertreter Hermann Kaspar. Jonathan Oesterle wird damit "hohe soziale Kompetenz und Einsatz für die Gemeinschaft auch im praktischen Bereich" bescheinigt. Den Preis für Wirtschaft der HuG Kenzingen und den erstmals gestifteten Preis für moderne Fremdsprachen der DHL-Freight erhielt die Abiturientin Johanna Kaufmann. Die Franz-Schnabel-Medaille für Geschichte, verliehen vom Regierungspräsidium Freiburg, ging an Malte Hendrickx. Den "Schulpreis Ökonomie" des Industrieverbandes Südwestmetall bekam Julia Tritschler. Den Sportpreis teilen sich Manuel Binninger, Robin Schirmer und Julian Schmidt. Philipp Staab erhielt den Fachpreis Bildende Kunst, Nilanthi Ohlms wurde für ihre außergewöhnlich guten Spanischkenntnisse belohnt.

Für besonderes Engagement bei der Nachwuchsförderung im Fach Sport erhielt Stefanie Chaumet die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille des Regierungspräsidiums. Sie wird in einem freiwilligen Jahr weiter den Handballsport der Schule betreuen. Kerstin Schlegel wurde für ihren Einsatz in der Lernmittelbücherei ausgezeichnet. Jonathan Oesterle wurde geehrt als Technikfachmann sämtlicher Schulveranstaltungen. Miriam Weinzierl und Ilka Zipperle bekamen einen Schulpreis für ihr Engagement im Bereich Theater.

Eine spezielle Auszeichnung vergab der Elternbeirat. Gemäß Vorschlag der SMV wird diese an einen sozial besonders engagierten Schüler verliehen – eine Wahl die nicht leicht gefallen sei, erzählte die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Petra Krumm. Preisträgerin wurde die Schülersprecherin und vielfältig aktive Schülerin Melina Schweizer.

Zum Abschied bedankten sich die Abiturienten bei ihrer Schule mit einem Geschenk. Ein für das Biotopgelände der Schule gestifteter Grill kann nun die nächsten Schülergenerationen bei Festen erfreuen.