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27. August 2015

Wunsch geht in Erfüllung

Baubeginn für den neuen Kunstrasenplatz des SV Kenzingen, der ab Oktober bespielbar sein soll.

  1. Statt Spaten rollte der Bagger an. Es herrscht Zuversicht bei der Stadt und beim Sportverein Kenzingen, dass Ende Oktober der neue Kunstrasenplatz bespielbar sein wird. Foto: Werner Schnabl

KENZINGEN. Noch in diesem Jahr soll das erste Fußball-Pflichtspiel auf der Mühlengrün-Anlage des Sportvereins angepfiffen werden. Beim Spatenstich zur Umwandlung des Hartplatzes zum Kunstrasenplatz legte Bürgermeister Matthias Guderjan Wert auf die Tatsache, dass alle Fußballvereine der Stadt in den Genuss der 365 000 Euro teuren Einrichtung kommen.

Vor drei Jahren hatte SV-Vorsitzender Martin Meier das Thema bei der Verwaltung erstmals angesprochen. Der 40 Jahre alte Hartplatz war nicht mehr zeitgemäß. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss hat das Konzept gutgeheißen, mit der Maßgabe, dass die Nutzung durch die Sportvereine der Kernstadt und den Ortsteilen, insbesondere deren Jugendmannschaften, sichergestellt ist.

Die Übereinkunft war schnell hergestellt. Der SVK übernimmt die Kosten für die noch zu errichtende Zaunanlage und alle laufenden Betriebs- und Folgekosten von kalkulierten 33 400 Euro. Die städtische Beteiligung beläuft sich auf 263 000 Euro. Der Badische Sportbund hat für die eingereichte Maßnahme die Baufreigabe erteilt. Die Zuschussbewilligung gilt deshalb für 2017 als wahrscheinlich. Die Auszahlung erfolgt allerdings erst zwei Jahre später und beträgt 67 500 Euro.

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Durch die kurze Bauzeit von etwa acht Wochen, wie der Sachverständige Nicolas Krieg errechnete, musste der Gemeinderat überplanmäßige Mittel in diesem Haushaltsjahr von 180 000 Euro absegnen. Die Submission war Ende Juli. Den Auftrag erhielt die Firma Rievo aus Oberried für 311 500 Euro.

Beim simulierten Spatenstich, ohne Spaten, dafür mit Schaufelbagger, sprach Martin Meier von einem lang gehegten Wunsch. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, sei der Kunstrasenplatz dringend notwendig. Der SVK als Hauptnutzer müsse dennoch einen Kraftakt bewältigen, sagte Bürgermeister Matthias Guderjan. Der Gemeindeanteil zeige, dass die Stadt hinter dem Projekt stehe.

Autor: Werner Schnabl