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20. Juli 2010
Auf Zehenspitzen und in bunten Kostümen
Ballettaufführung des Märchens "Dornröschen" wird zum gelungenen Abschluss der dreitägigen Feiern zum Schlossjubiläum.
KIPPENHEIM-SCHMIEHEIM (ab). Nach dem ökumenischen Gottesdienst und dem Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein aus Kippenheim setzte am Sonntagnachmittag die Ballettaufführung des Märchens "Dornröschen" den Schlusspunkt unter die dreitägigen Feierlichkeiten zu 400 Jahre Schloss Schmieheim.
Nach dem gelungenen "Schlossorakel" am Vorabend waren auch am Sonntag mehrere hundert Besucher zur Freiluftbühne im Schlossgarten gekommen. Was sie sahen, war ein wahrhafter Augenschmaus, auf den sich mehr als hundert Kinder und Jugendliche schon seit Wochen hoch motiviert und diszipliniert vorbereitet hatten. In ihren modernen und bunten Kostümen brachten sie Farbe in die schöne Kulisse des Schlossgartens. Die Choreographie lag in den Händen von Ballettlehrerin Rebecca Meineke aus Schmieheim. Sie verstand es, einzelne Übungsabschnitte zu einem harmonischen Ganzen zusammenzufügen. Das war bei der Menge an Mitwirkenden nicht immer einfach. Und als der Prinz (Georg Richter) Dornröschen (Chiara Hoheisel) zur Freude des Königspaares (Marion und Jürgen Kase) zu Leben erweckte, war der Jubel der Untertanen groß.
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Unübersehbar bei der Aufführung die Leistungssteigerung beim Tanzen je nach Alter. Während die Kleinsten hochkonzentriert auf ihre Schritte achteten, waren die Darbietungen der Älteren schon professioneller. Da durfte weder der Spitzentanz noch eine Hebefigur fehlen. Die choreographische und tänzerische große Leistung rundete das Bläserensemble "Brasso Continuo" aus Mahlberg unter der Leitung von Susanne Moßmann mit der Musik zum Ballett von Peter Tschaikowsky eindrucksvoll ab.
Das Publikum war begeistert. Den Applaus nahmen die Akteure gerne entgegen, nachdem sich die Aufregung und die Nervosität vor dem großen Auftritt gelegt hatten, machte sich Erleichterung und Freude auf den Gesichtern breit. Dem Festausklang am Sonntag mit einem gemütlichen Beisammensein bei strahlendem Sommerwetter stand nun nichts mehr im Wege.
Autor: ab
