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19. Mai 2009
Die Vereine stellen sich vor
Etwa 50 Gruppen beteiligen sich am Tag der Vereine in Kippenheim / Organisatoren sind zufrieden
KIPPENHEIM. Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit vorzustellen, hatten die Vereine und Gruppen von Kippenheim und Schmieheim am Sonntag beim ersten Tag der Vereine in der Kippenheimer Festhalle. 50 Vereine und Gruppen beteiligten sich daran und waren mit der Resonanz sehr zufrieden.
Bürgermeister Matthias Gutbrod hatte bei der offiziellen Eröffnung daran erinnert, welche Arbeit die Vereine und deren Mitglieder in einem Gemeinschaftswesen leisten. Sie würden dafür sorgen, dass sich Junge und Senioren gleichermaßen wohlfühlen. Den Tag der Verein haben übrigens auch die Ehrenamtlichen organisiert. Unter dem Dach von "Lebensqualität durch Nähe" zeichnete die Projektgruppe Vereine für diese Veranstaltung verantwortlich. "Wir wollen uns der Öffentlichkeit präsentieren", sagte dazu Torsten Steiner, der die Idee hatte und gemeinsam mit Heinz Siefert die Organisation in die Hände nahm. Weiterer Gedanke, der hinter dem Vereinstag steckt, sei die Öffentlichkeitsarbeit. Und natürlich wolle man auch Mitglieder werben, wie Steiner betonte.An manchen Ständen lagen schon Listen bereit, in denen die Besucher sich eintragen konnten. Nicht alle Vereinen mochten sich da aber große Hoffnungen machen, dass auf Anhieb Mitglieder gewonnen werden. "Ich sehe es in der Folge des heutigen Tages, dass sich die Leute hinterher Gedanken machen und sich zum Beitritt entschließen", sagte auch Josef Kupfer von den Organisatoren.
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Auf jeden Fall war der Tag der Vereine eine gute Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit vorzustellen und für sich zu werben. Und wie man sehen konnte, haben sich die Vereine auch kräftig ins Zeug gelegt. Beim Feuerwehrgerätehaus stellten sich die Rotkreuzler mit der Feldküche vor, und Feuerwehrleute zeigten, wie man einen Wagen aufschneidet und das Blech dehnt. Auf dem Festhallenvorplatz spielte ein kleiner Schäferhundwelpe, ein erwachsener Hund apportierte einen Ring. Wer wollte, konnte Tischtennis und Tischfußball spielen, andere Vereine zeigten Videos. In einem großen Aquarium schwammen neben Hechten und Döbeln Rotaugen und Barsche, weiter hinten beim Stand des Angelvereins hingen Nistkästen. Und am Stand der Fasentclique Schelmewinkler hing ein Holzmaske. "Ist die echt aus Holz?", fragte ein älterer Herr die junge Frau von den Narren.
Bei der evangelischen Kirchengemeinde trafen sich Frauen unter dem Dach zum Frühstücksplausch, man konnte singen, die Senioren saßen gemütlich beisammen und für die Kleinsten war eine Krabbelgruppe eingerichtet. Wer tatkräftige Hilfe suchte, konnte sich an die Nachbarschaftshilfe wenden und unter dem Motto "Nägel mit Köpfen" warben die Mitglieder des Fördervereins der Grund- und Hauptschule für ihren Verein.
Für das leibliche Wohl sorgten die Kandidaten für den Gemeinde- und Ortschaftsrat, der Erlös aus dieser ehrenamtlichen Arbeit kommt den Kindergärten in der Gemeinde zu Gute. Bei den Besuchern, deren Zahl Torsten Steiner auf über 500 schätzte, kam der Tag der Vereine auf jeden Fall gut an. "Das finde ich gut, dass die etwas machen", sagte Erwin Stulz, "die sollten das öfters machen." Von Seiten der Vereine gab es ebenfalls strahlende Gesichter. "Die waren alle zufrieden", konnte Thorsten Steiner vermelden.
Autor: Andrea Bär


