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03. Februar 2012

Kooperation bewährt sich

Seit drei Jahren arbeiten die Feuerwehren aus Mahlberg und Kippenheim zusammen.

  1. Feuerwehrkommandant Rolf Ackermann sitzt im Mahlberger Gerätehaus-Funkraum. Von hier aus werden bei größeren Einsätzen auch die Kippenheimer Kameraden mit alarmiert. Foto: Michael Masson

MAHLBERG/KIPPENHEIM. Die Feuerwehren aus Mahlberg und Kippenheim arbeiten seit drei Jahren zusammen, um bei Einsätzen die Tagesverfügbarkeit zu gewährleisten.

Ausgedacht hatten sich die Kooperation der Mahlberger Kommandant Rolf Ackermann und sein Kippenheimer Kollege Otto Hebding. Auf ihre Anregung waren die beiden Bürgermeister Dietmar Benz und Matthias Gutbrod sofort und gerne eingegangen, im Jahr 2008 hatten sie einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung besagt unter anderem auch, dass sich die beiden Gemeinden bei Einsätzen gegenseitig keine Rechnungen mehr ausstellen.

Seitdem üben die beiden Feuerwehren mehrfach gemeinsam und halten auch eine gemeinsame Abschlussübung ab. So ist gesichert, dass bei größeren Einsätzen nicht nur Mensch und Material optimal aufeinander abgestimmt sind, sondern auch die Ortskenntnis verbessert wird. Rolf Ackermann bestätigt: "Die Zusammenarbeit hat sich prächtig bewährt, wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team." Auch eine gemeinsame Sportgruppe unter dem Namen Fit für Fire-Fighting ist entstanden.

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Hintergrund der Kooperation ist, dass die Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrleute immer mehr zurückgeht. Sie arbeiten mittlerweile oft auswärts, können von daher nicht immer in den geforderten wenigen Minuten zu den Gerätehäusern gelangen. Zwar rückt derzeit in Mahlberg viel Nachwuchs zu den Aktiven nach, doch das sei noch kein Grund, sich beruhigt zurück zu lehnen, warnt Rolf Ackermann. Zum einen müsse man neuen Nachwuchs anwerben, zum anderen seien nach wie vor auch ältere Erwachsene als neue Kräfte willkommen. Sie können auf Wunsch jederzeit in den Alltagsbetrieb der Feuerwehr hinein schnuppern, ohne jede Verpflichtung. "Unsere Arbeit lebt von der Freiwilligkeit", betont Rolf Ackermann.

Hauptversammlung der Feuerwehr Mahlberg am Samstag, 4. Februar, 20 Uhr, im Gerätehaus

Autor: Michael Masson