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19. Mai 2016

Mekomot spielt in der Synagoge in Kippenheim

Ein besonderes Musikprojekt ist am 25. Mai in Kippenheim zu hören / Werke von fünf jungen jüdischen Komponisten.

KIPPENHEIM (BZ). Historische synagogale Gesänge und jüdische Gegenwartsmusik werden am Mittwoch, 25. Mai, um 19 Uhr in der Kippenheimer Synagoge zu hören sein – präsentiert von dem jüdischen Musikprojekt Mekomot. Das Konzert ist nur eine Station dieses Projektes, weitere Auftritte in deutschen und polnischen Städten folgen. Mekomot ist laut der Ankündigung Teil einer Suchbewegung nach einer neuen modernen synagogalen Liturgie im Zeitalter der Globalisierung.

Fünf junge jüdische Komponisten aus Israel und Deutschland nähern sich dieser Idee mit eigenen liturgischen Werken. Trotz aller Modernität orientieren sie sich an der reichhaltigen Musiktradition des Judentums. Dies ist der Grund, weshalb das Projekt vor allem alte ehemalige Synagogen als Auftrittsorte wählt, in der solche Musik früher zu hören war. Das hebräische Wort Mekomot bedeutet Orte.

Die bewegenden, innovativen und eindringlichen Werke der jungen Komponisten werden von einem "babylonischen" Ensemble aufgeführt mit Meistern ihres Fachs aus Israel, Island, Serbien, den USA und Deutschland. Ihre Instrumente sind Gesang, Flöte, Oboe, Trompete/Schofar, Harfe, E-Gitarre und Schlagzeug. Traditionelle Gesänge, vorgetragen von dem renommierten Berliner Kantor Assaf Levitin, fungieren als Brücke zwischen den einzelnen Musikstücken.

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Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Weitere Informationen unter http://mekomot.de

Autor: bz