Wie man Menschen nach einem Autocrash rettet

Andrea Bär

Von Andrea Bär

Mo, 22. Oktober 2018

Kippenheim

In einem Workshop probt die Feuerwehr den Ernstfall.

KIPPENHEIM (ab). Bei den wöchentlichen Feuerwehrproben kommen Übungen zu technischen Hilfeleistungen oft zu kurz. Deshalb hat der Kippenheimer Abteilungskommandant Torsten Hurst am Samstag einen Workshop zum Thema auf dem Bauhofgelände angeboten. Mit dabei waren 18 Feuerwehrmänner aus den beiden Abteilungen Kippenheim und Schmieheim.

Ziel war es, in gemischten Gruppen zu üben, wie Verletzte aus verunfallten Fahrzeugen gerettet werden können. Ausbildungsleiter Rolf Haffke ließ dazu drei Varianten simulieren. Verletzte Personen mussten aus Autos geborgen werden , die auf dem Dach lagen, in Seitenlage oder nach einem Frontalzusammenstoß. Der Workshop war auch Gelegenheit für Bürger, den Feuerwehrmännern beim Einsatz von Rettungsschere, Spreizer, Hydraulikstempel und anderen Hilfsmitteln über die Schulter zu schauen.

In einer zweiten Übungseinheit wurde die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr durchgespielt. Uwe Heimburger vom DRK sprach mit den Beteiligten über die richtige Handhabung von Tragen und anderen Hilfsmitteln. In einer dritten Übungsrunde wurde die erste Variante wiederholt, allerdings unter Bedingungen, wie sie bei einem Einsatz herrschen könnten.

Zu guter Letzt war der Kommandant Andreas Hurst zufrieden. Als stellvertretender Bauhofleiter hatte er mit dem Radlader die Fahrzeuge in die richtige Lage gebracht. Auch der Kommandant Rolf Ackermann von der Mahlberger Feuerwehr war zufrieden mit der Übung.