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21. März 2017

Kirchzarten

Gemeinde regelt Nutzung des Mountainbike-Geländes

  1. Der Gestattungsvertrag und die Nutzungsverordnung für das Mountainbike-Gelände in Kirchzarten sind unter Dach und Fach. Foto: dpa

KIRCHZARTEN. Gleich zwei Tagesordnungspunkte der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Kirchzarten betrafen die neuen Mountainbiker-Trainingsstrecken im Hexenwäldele und am Hochberg. Zum einen ging es um den Gestattungsvertrag zwischen der Gemeinde und dem Sportverein Kirchzarten (SVK) über die Einrichtung und den Betrieb des MTB-Trainingsgeländes, zum anderen um die Nutzungsordnung.

Der Gestattungsvertrag regelt den Betrieb der Trainingsstrecken und wird begrenzt durch die Vorgaben der jeweiligen Erholungswaldsatzungen und die Festsetzungen in den Bebauungsplänen. Letztlich ist es die Absicht der Gemeinde, ein konfliktfreies Miteinander von Radsportlern und Erholungssuchenden zu ermöglichen. Sowohl ein Bürgerentscheid als auch ein runder Tisch waren den Neuregelungen vorausgegangen. In einer vierseitigen Vereinbarung, die dem Gemeinderat als Entwurf vorlag, ist nun alles geregelt, was Herstellung, Unterhaltung und Nutzung des Terrains anbetrifft.

Wie Bürgermeister Andreas Hall in der Sitzung ausführte, wird der SVK direkter Vertragspartner. Von der Idee, ähnlich wie beim Notschrei-Center einen Trägerverein für das Trainingsgelände zu gründen, habe man wieder Abstand genommen. Gesprächspartner der Gemeinde wird auch die vom runden Tisch vorgeschlagene Streckenkommission sein, mit der das Sportareal einmal jährlich begangen und begutachtet werden soll.

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Im Gestattungsvertrag ist geregelt, das der SVK vor Inbetriebnahme des Geländes eine Nutzungsordnung erarbeitet, deren Entwurf ebenfalls vom Gemeinderat begutachtet werden konnte. Hier sind die Verhaltensregeln für das Trainingsgelände und die Nutzung durch Dritte geregelt. Beiden Verträgen stimmte der Rat zu.

Autor: Markus Donner