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19. Juni 2017

Besucher aus 41 Nationen

Leipziger Bachfest ist mit Rekordumsatz zu Ende gegangen.

Mit einer Aufführung der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach in der Leipziger Thomaskirche ist am Sonntagabend das Bachfest zu Ende gegangen. Zu den rund 120 Veranstaltungen des zehntägigen Festivals waren insgesamt knapp 71 000 Besucher gekommen. Beim Ticketverkauf wurde ein Rekordumsatz erzielt, wie die Veranstalter mitteilten.

Besucher kamen aus 41 Nationen. Die Gäste aus dem Ausland stellten mehr als ein Drittel der Gesamtbesucheranzahl, hieß es weiter. Im vergangenen Jahr waren bei teils schlechtem Wetter knapp 58 000 Besucher gezählt worden, 2015 waren es rund 74 000. Die Konzerte orientierten sich in diesem Jahr thematisch am Reformationsjubiläum. John Eliot Gardiner, Präsident des Bach-Archivs Leipzig, sorgte an zwei Abenden für ein ausverkauftes Gewandhaus. Der britische Dirigent und Bach-Experte musizierte mit dem Leipziger Gewandhausorchester und dem Gewandhaus-Chor sowie mit seinen eigenen Ensembles, den English Baroque Soloists und dem Monteverdi Choir. Der Thomanerchor Leipzig sang die Johannes-Passion in der Thomaskirche. Das Abschlusskonzert mit der h-Moll-Messe bestritten das Gewandhausorchester und der Dresdner Kammerchor unter Leitung von Herbert Blomstedt.

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Der Dirigent und Geiger Reinhard Goebel (64) wurde im Rahmen des Bachfestes mit der Bach-Medaille der Stadt Leipzig ausgezeichnet.

Autor: epd