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29. November 2010 10:55 Uhr
TEGERNAU
Großbrand auf dem Rosenhof – Großbrand im Kleinen Wiesental – 400.000 Euro Schaden
Am Sonntagabend brannten die Scheune und der Kulturraum des Rosenhofes in Tegernau-Schwand nieder. Rund 70 Feuerwehrleute bekämpften den Großbrand.
Die alte Scheune und der Kulturraum des Rosenhofes in Tegernau-Schwand wurden am Sonntagabend ein Raub der Flammen. Das Wohnhaus konnten die rund 70 Feuerwehrleute, die den Großbrand bekämpften, retten.
Der Rosenhof samt Nebengebäuden datiert aus dem Jahr 1847/48. Rosenhof-Leiterin Pilar Buira Ferre hat eine Menge Herzblut in den Rosenhof gesteckt, mit viel Liebe die Nebengebäude instand gesetzt und bemerkenswerte Kulturveranstaltungen auf die Beine gestellt. Am verhängnisvollen Sonntagabend fand offenbar eine Tagung im Rosenhof statt. Eine Kursteilnehmerin habe den Brand entdeckt und Alarm geschlagen, wusste der Kommandant des Kleinen Wiesentals, Helmut Höcklin.
Als sein Stellvertreter Karl Bächtle beim Rosenhof eintraf, schlugen bereits hohe Flammen aus der Scheune und dem Kulturraum. Vier Feuerwehrabteilungen aus dem Kleinen Wiesental und die Feuerwehr Schopfheim wurden um 18.35 Uhr alarmiert. Ein Anwohner kümmerte sich sofort um die Tiere in der Scheune, rettete zwei Pferde, einen Esel und die zwei Schafe.
Die Wasserversorgung machte der Feuerwehr die meisten Kopfzerbrechen. Zwar führten die Fischweiher genügend Wasser, doch mussten die drei Leitungen jeweils über eine Distanz von 600 Metern gelegt werden. "Das sind zusammen 1,8 Kilometer und es ist sehr mühsam," waren sich Kommandant Höcklin und Bächtle einig. Obwohl die Feuerwehr rasch zur Stelle war und umgehend handelte, konnte nicht verhindert werden, dass Scheune und Kulturraum lichterloh abbrannten. Das alte Holz brannte wie Zunder. Immer wieder krachten die Balken auseinander. Von Vorteil gewesen sei, dass eine stabile Brandmauer zwischen Haupthaus und Nebengebäuden verhindert habe, dass der Brand ohne Weiteres übergreifen konnte, erklärte Karl Bächtle.
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Die Feuerwehrmänner taten alles, um ein Übergreifen der Flammen aufs Wohngebäude zu verhindern. Die Brandursache ist zwar noch völlig unklar, doch steht ein kleiner Holzofen unter Verdacht. Ein Seminarteilnehmer habe erzählt, dass das Edelstahlrohr zu glühen begonnen habe, wusste Kommandant Höcklin.
Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 400.000 Euro. Die Brandursache ist bislang. Die an dem Gebäude vorbei führende Straße ist bis auf weiteres wegen Einsturzgefahr des Gebäudes gesperrt.
Autor: Jung-Knoblich


