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05. April 2016

Kleinwiesentäler CDU rügt die Bundespartei

Dieter Vollmer und Ortsverein analysieren Landtagswahl / Flüchtlingspolitik der großen Koalition für gutes AfD -Ergebnis verantwortlich.

KLEINES WIESENTAL (BZ). In der jüngsten Vorstandssitzung des CDU-Ortsvereins Kleines Wiesental beleuchtete man das Ergebnis der Landtagswahlen am 13. März. Der CDU-Vorsitzende Dieter Vollmer aus Sallneck sprach von einer schmerzlichen Niederlage. Auch im Kleinen Wiesental sei das Abschneiden der Union enttäuschend. Immerhin sei es der Partei im Tal gelungen, in drei der acht Teilorte stärkste Partei geblieben zu sein. Vollmer begrüßte es, dass die Union sich zu Koalitionsverhandlungen mit den Grünen in Stuttgart entschieden habe – es gebe hierzu keine wirkliche Alternative, da sämtliche andere Koalitionsmodelle am Widerstand eines Partners gescheitert seien.

Für das relativ gute Abschneiden der AfD machte Vollmer die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung mitverantwortlich. Es sei nun an der Zeit zu handeln. "Deutschland kann nicht jedes Jahr eine Million Flüchtlinge verkraften", schreibt Vollmer. Eine sinnvolle Integration könne es nur dann geben, wenn die Zahlen deutlich zurück gingen. Wenn der AfD ihr Hauptthema ausgehe, würde ihr Höhenflug schnell wieder beendet sein, heißt es in der CDU-Pressemitteilung. Gegen eine Isolierung im Landtag sprach sich Vollmer allerdings aus. 15 Prozent der Wähler hätten die "Rechtskonservativen" nun eben mal gewählt.

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Als nächstes plant die Kleinwiesentäler CDU eine Veranstaltung mit MdB Armin Schuster. Nach dem Verlust des Abgeordnetenmandates auf Landesebene müsse alles daran gesetzt werden, das Direktmandat im Bundestag zu verteidigen.

Autor: bz