NACHSPIEL

Matthias Konzok

Von Matthias Konzok

Mo, 10. September 2018

Ringen

WKG WEITENAU-WIESLET

WKG zum Auftakt mit Remis bei Titelaspirant

SRC Viernheim – WKG Weitenau-Wieslet 15:15 (zok). Der SRC Viernheim ist Aufsteiger in der Ringer-Regionalliga, qualitativ aber gilt der Ex-Zweitligist als Titelkandidat. Zufrieden zeigte sich daher die WKG Weitenau-Wieslet nach dem 15:15 in Viernheim zum Saisonauftakt. "Ein Sieg wäre drin gewesen, aber wir können mit dem Punkt leben", bilanzierte WKG-Coach Kai Vögtlin sein Trainerdebüt. Die Gäste führten nach sechs Kämpfen mit 15:4, der SRC verkürzte, in den abschließenden 75er Klassen "ist es dann für Viernheim gelaufen", so Vögtlin. Die WKG gab zwei Vierer ab, was in der Summe nicht einkalkuliert war. Das berühmte Momentum lag auf SRC-Seite, Freistiler Dennis Kronenberger unterlag technisch überhöht, und Stefan Kilchling (Greco) geriet durch "ein paar unglückliche Situationen" immer höher in Rückstand. Die Halle mit 350 Fans bebte, sein Gegner Florian Scheurer wurde stärker und glich zum 15:15 aus. Fünf Siege hatten die Gäste bis dahin gesammelt, darunter zwei Vierer in den oberen Klassen, in denen Viernheim jedoch nicht optimal aufgestellt gewesen sei, so Vögtlin. Im 71er Greco boten Simon Dürr (WKG) und Pascal Hilkert "einen Kampf auf Top-Niveau", lobte der Gäste-Coach, "sie haben sich neutralisiert." Am Ende war für beide Ringer je ein Punkt wegen Passivität notiert, Dürr hatte das Nachsehen (0:1), weil Hilkert die letzte Wertung erhielt. "Das hätte auch umgekehrt ausgehen können", so Vögtlin. Für die WKG wäre es ein siegbringender Punkt gewesen.