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24. Januar 2011
MOMENT MAL!: Tochter aus der Brutmaschine
Von Petra Kistler.
Sie haben alle It-Sonnenbrillen, alle It-Bags, alle It-Jeans dieser Welt, aber das mit dem It-Baby will irgendwie nicht klappen. Dabei gelten Kinder in Hollywood derzeit als das allerschönste Accessoire. Aber dafür die Karriere unterbrechen? Auf Galas verzichten? Wozu gibt es "Brutmaschinen", wie die Schauspielerin Nicole Kidman die Leihmutter ihrer Tochter Faith nannte. Sind gemietete Gebärmütter nicht nur ein Ausweg aus der Not, sondern auch einfach praktisch? Frau erspart sich die morgendliche Übelkeit, die unschönen Schwangerschaftsstreifen am Bauch und vor allem die überflüssigen Kilos nach der Geburt. Biologische Grenzen werden kurzerhand außer Kraft gesetzt. Die schwulen Musiker Elton John und Ricky Martin schlugen der Natur ein Schnippchen und sind via Leihmutter Vater geworden. Ist der niedliche Nachwuchs erst einmal "geliefert", kümmert sich ein Heer von Nannies um die vollen Windeln. Und die Muttermilch kommt per Paketdienst ins Haus. Natürlich hätten Kidman & Co. auch versuchen können, noch ein Kind zu adoptieren, aber warum die aufwendige Prozedur, wenn sich die Schwangerschaft mit einem Scheck schnell und unkompliziert regeln lässt. Oder ist es der brennende Wunsch nach genetischer Reproduktion? Sicher, das Schicksal ist manchmal furchtbar ungerecht. Manche Frauen werden ungewollt schwanger. Manche Frauen werden auch gewollt nicht schwanger. Aber deshalb darf nicht alles, was sich nicht leicht einstellt, gekauft werden!
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Autor: pk
