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10. Juni 2017 10:35 Uhr

Münstereck

Beim Freiburg-Marathon müssen alle zurück auf Los

Ohne Frage: Die Münchner Marathon-Macher um Gernot Weigl haben sich bleibende Verdienste um die Freiburger Großveranstaltung erworben. Aber über die Jahre ist das Murren immer lauter geworden – und die Teilnehmerzahlen immer niedriger.

  1. Neustart für den Freiburg-Marathon. Foto: Rita Eggstein

Das ist kein Freiburg-spezifisches Problem, das erleben andere Läufe auch. Aber nicht in dem Ausmaß. Niemand verkennt, dass es die Ausrichter nicht einfach haben. Der Aufwand und die Kosten für Genehmigungen, Sperrungen und Sicherheit sind in den Jahren immer weiter gestiegen. Da dürfte ein städtisches Tochterunternehmen in der besseren Position sein, wenn beim Freiburg-Marathon nach 14 guten bis ordentlichen Jahren nun alles noch einmal zurück auf Los geht. Nach dem Rückzug von Runabout sind die Dinge quasi von selbst auf die FWTM zugelaufen. Dass die FWTM gleich auf die Laufszene zugegangen ist, dass sie sich erfahrene Projektmanager an Bord holt, ist der richtige Weg. Die Profis kennen die Punkte, die es auszubessern gilt. Kann gut sein, dass am 8. April 2018 dann auch noch nicht alles auf Anhieb zu 100 Prozent klappt. Aber es besteht die große Chance, dass ein runderneuerter Marathon, erkennbar "made in Freiburg", wieder zum Ziel für mehr Läuferinnen und Läufer wird.

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Autor: Joachim Röderer