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08. Juni 2012 09:00 Uhr
Neues Memorandum
Konflikt in der Kirche: Zollitschs Dilemma
Der Streit in der Erzdiözese Freiburg über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen bringt Erzbischof Zollitsch in die Zwickmühle. Er muss dem Kirchenrecht Geltung verschaffen, obgleich er die Kritik daran teilt.
Dass die Katholische Kirche eine in vielerlei Hinsicht erstarrte Institution sei, ist unter Gläubigen gängige Klage. Doch auch wenn sich diese Kirche als quicklebendig erweist, kann das Ungemach bereiten – im aktuellen Fall dem Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.
Eigentlich darf sich Zollitsch dazu beglückwünschen, dass in seiner Diözese so viele engagierte Priester wirken, die sich mit dem weltfremden Umgang der Amtskirche mit wiederverheirateten Geschiedenen nicht mehr abfinden wollen. Ihr Appell, diesen Schäfchen nicht länger die Kommunion zu verweigern, und noch mehr das Bekenntnis, entgegen klarer Weisung selbst längst anders zu verfahren, zeugen von Einfühlungsvermögen und Mut.
Zum einen beweisen die Unterzeichner Verständnis für die Lebenswirklichkeit vieler Menschen. Zum anderen sind sie bereit, dafür in ihrer Kirche zu kämpfen. Es ist ein Kampf, den Zollitsch ebenfalls schon geführt – und verloren hat. Der Erzbischof, der zugleich Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, steht nun vor einem Dilemma.
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Er sieht sich verpflichtet, dem Kirchenrecht Geltung zu verschaffen, obgleich er die Kritik daran teilt. Zugleich gefährdet der publikumswirksame Aufruf seine eigene Position. Im nächsten Sommer wird Zollitsch 75 Jahre alt. Dann wird er dem Papst seinen Rücktritt anbieten müssen. Benedikt XVI. muss ihn nicht, aber er könnte ihn annehmen – und dann einen stramm Konservativen nach Freiburg schicken.
- Memorandum: Pfarrer widersprechen der Kirchenleitung
Autor: Thomas Fricker
54 Kommentare
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herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1081
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08. Juni 2012 - 09:20 Uhr
" einen stramm Konservativen ", etwa so ein Strammer, wie den Meisner-
Schüler in Berlin ?? -
Robin Bühler
Registriert seit: 29.09.2009
Kommentare: 68
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08. Juni 2012 - 11:26 Uhr
Lieber Herr Fricker, Ihr Mitgefühl für Zollitsch in allen Ehren ("Zollitschs Dilemma", "Zwickmühle"), aber ich bin mir sicher, Gott wird ihm schon den rechten Weg weisen, oder!!!?
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Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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08. Juni 2012 - 11:59 Uhr
Solange EB Zollitsch Vorsitzender der Dt. Bischofkonferenz ist wird er wohl auch im Amt bleiben und das ist 2014. Ich würde mich über ein paar weiter Jahre im Amt für EB Zollitsch freuen, sofern er denn will. Da 2 von 3 Weihbischöfen ebenfalls in EB Zollitsch Alter sind, kommen nicht viele in Betracht. Aber Weihbischof Uhl oder Msgr. Gänswein wären eine hervorragende Wahl.
Leider ist der Kommetar wieder eine sehr einseitige und typisch deutsch geprägte Diskussion und Sichtweise unter Auslassung der Tatsache, daß die deutsche Kirche in der Weltskirche nahezu keine Rolle mehr spielt und zunehmend mit sich selbst beschäftigt ist. -
theresia lang
Registriert seit: 03.12.2010
Kommentare: 433
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08. Juni 2012 - 12:04 Uhr
Man will nicht provokant sein, aber Herrn Gänswein als Nachfolger??
Der Papst ohne ihn, nicht vorstellbar! -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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08. Juni 2012 - 12:29 Uhr
@ Herr Klug
Wie sehen Sie die Chancen für Bischof Hemmelrath oder Monsignore Mühlich? -
Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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08. Juni 2012 - 12:42 Uhr
Herr Weingardt, Sie hätte ich ja fast nicht vermisst! Die Chancen der beiden von Ihnen genannten stehen ungefähr so gut wie die Ihren. Aber vielleicht versuchen Sie es mal als Iman.
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Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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08. Juni 2012 - 13:04 Uhr
@ Herr Klug
Iman?
Herr Klug, das war wohl ein "freudscher Versprecher." Was Ihnen so alles durch den Kopf geht. :-))
http://images.starpulse.com/Photos/Previews/Iman-nc01.jpg
Sie meinten sicherlich einen Imam.
Gerne stehe ich Ihnen auch weiterhin bei bestehenden Wissenslücken behilflich zu Seite. -
Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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08. Juni 2012 - 13:30 Uhr
In seiner gestrigen Predigt soll der Herr Erzbischof von Herausforderungen in einer sich wandelnden Gesellschaft mit einer sinkenden Zahl an Gläubigen gesprochen haben...
Ob er da mal nicht einem fatalen Irrtum verfallen ist, denn Kirchenaustritt heisst nicht zwangsläufig,dass der betreffende nicht mehr gläubig ist !
Weltweit ist die Zahl der Christen die letzten Jahre gestiegen! -
Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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08. Juni 2012 - 13:48 Uhr
Nachtrag : vielleicht meinte Herr Erzbischof Zollitsch ja auch die sinkende Zahl von Katholiken ....
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Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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08. Juni 2012 - 14:15 Uhr
@ Herrn Schlegel: Sie irren in Ihrer Auffassung, ein steuerlicher Autritt aus der Kirche ist kein Austritt aus der Glaubensgemeinschaft, dieser ist nicht möglich! Insofern bleiben auch die sog. Ausgetreten als Gläubige teil der Kirche. Das Phänomen sinkender Kirchenmitglieder ist insbesondere eines der deutschsprachigen Länder und keines der Weltkirche.
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Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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08. Juni 2012 - 14:21 Uhr
Herr Klug,
Ihre Äußerung gegenüber Herrn Weingardt
"...im Gegensatz zu Ihnen benötige ich keine Hilfe welcher art auch immer..."
legt den Gedanken nahe, dass Sie Ihren Hinweis auf Hilfsbedürftigkeit im Sinne einer Herabwürdigung, ja Beschimpfung verwenden.
So zu reden ist ähnlich primitiv und unverschämt wie das Benutzen von Vokabeln wie "Spasti", "Mongo" oder "Behindi".
Nein, es entwertet oder entwürdigt einen Menschen in keiner Weise, wenn er auf Hilfe angewiesen ist.
In diesem Sinne grüßt Sie
Kai Fischer
(behindert, hilfsbedürftig, pflegebedürftig) -
Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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08. Juni 2012 - 14:40 Uhr
@Herrn Klug : Dieses Phänomen,denke ich trifft hauptsächlich auf die beiden
"großen" Kirchen zu und nicht insbesondere auf deutschsprachige Länder ...
denn die "Freikirchen" haben enormen Zulauf. Ich selber bin Mitglied einer Pfingstgemeinde und treffe da eine beachtliche Anzahl von Menschen an, die in einer der Beiden "großen" waren,oder auch noch sind.... und es dürfen auch alle zum Abendmahl,da es eine Gewissensentscheidung jedes einzelnen ist ... auf deren Ernsthaftigkeit auch hingewiesen wird! -
Karlheinz Breuer
Registriert seit: 14.05.2010
Kommentare: 510
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08. Juni 2012 - 15:06 Uhr
@Michael Klug
Wie zuwider ist mir die Heuchelei einer Instutition, die es versteht von ihren menschlichen Fehlern abzulenken, eigene Fehler zu schönen und dann noch als Gutmenschen begangene Fehler (Kriege, Waffensegnungen, Diskriminierung, Kindesmissbrauch uvm.) unter den Teppich zu kehren bzw. Schuldige noch zu stützen, zu verteidigen bzw. begangenes Unrecht zu leugnen.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/missbrauchsbeauftragter-trierer-bischof-ackermann-schont-paedophile-a-822002.html
Es ist mir des weiteren zuwider über eine Institution zu diskutieren und zu lamentieren, die es geschafft hat, dass ich mich über 60 Jahre meines Lebens in ihrem Korsett bewegt habe ( mit sehr vielen negativen Erfahrungen), aus dem ich mich mit Gottes Hilfe befreien konnte.
Die Kirche - eine Erfindung aus machthungriger Vergangenheit, die es geschafft hat, Massen irreführend in ihre geistigen Fänge zu lotsen und bis zum heutigen Tage zu manipulieren.
Jesus hat nie erwähnt - du bist Pertus der Fels und auf diesen Felsen möchte ich meine KIRCHE bauen.
Bitte lesen sie den Anhang:
http://www.theologe.de/petrus-christus-fels-schluesselgewalt.htm -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1081
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08. Juni 2012 - 15:25 Uhr
Wenn man Dieter Potzel in Bild und Wort zur Kenntnis nimmt, hat man das Gefühl ein zweiter Luther wäre am Werk !
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Angie Hadad
Registriert seit: 07.06.2010
Kommentare: 414
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08. Juni 2012 - 15:38 Uhr
Herr Breuer,
der Text "Theologe" laesst sehr tief blicken...
U.a. klar, dass die katholische Kirche bis heute die Juden mit sehr schraegem Blick ansieht und meist nichts fuers Judentum uebrig hat obwohl das Christentum seinen Ursprung im Judentum hat. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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08. Juni 2012 - 15:38 Uhr
@ Herr Schlegel
>>"... und es dürfen auch alle zum Abendmahl,da es eine Gewissensentscheidung ...."
Sie verwechslen da wohl etwas -
Isabella Scamfer
Registriert seit: 16.09.2009
Kommentare: 188
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08. Juni 2012 - 15:59 Uhr
Alter Christus - ein anderer Christus - Priester nach der Weihe!
http://www.youtube.com/watch?v=1kWAxhccl5U&feature=results_main&playnext=1&list=PL12F908C3A62F6E14
Richard Bennett , ehemaliger katholischer Priester aus Irland:
http://www.bereanbeacon.com
sowie einer der Autoren des Buches " Von Rom zu Christus"
http://www.amazon.de/Richard-Bennett-Christus-Katholische-Priester/dp/395218411X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1339164055&sr=8-1
25 ehemalige Priester die aus ihrem Leben als r.k. Priester, ihrem Glaubenskonflikt mit Rom erzaehlen....
Richard Bennetts powerful Testimony:
http://www.youtube.com/watch?v=JxCcYcsxReY -
Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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08. Juni 2012 - 16:47 Uhr
@ Frau Hadad: Das Sie Ihren Beitrag auch noch leisten mussten war klar! Dennoch ist Ihre Auffassung schlichtweg falsch. Gerade die Päpste Pius XI. (dieser stellte die erste jüdische Frau 1934 am Vatikan an, obgleich sie selbstredend Ihren Glauben behielt), Pius XII. (auch wenn es von Ihnen nicht gehört werden will und er in Yadvasem auf das schlimmste dargestellt wird), Johannes Paul II. und vor allem Benedikt XVI. haben immer wieder betont wie nahe das Judentum der Kirche steht und was von Antisemitismus zu halten ist. Der Artikel den Herr Breuer zitiert ist eine alte Mär, die durch Widerholen nicht wahrer wird!
Im übrigen empfehle ich allen, die meinen zu Kommunion gehen zu müßen, zu bedenken, daß der Empfang irregulär ist und ungültig bleibt.
-> http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_14091994_rec-holy-comm-by-divorced_ge.html
Dann kann man es gleich lassen. Es wundert mich auch, warum weltlich Geschiedene wenn sie denn so am Kommunionsempfang hängen und Teilhabe an der Kirche haben wollen, nicht denn ihnen offen stehenden Weg der kirchlichen Scheidung gehen. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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08. Juni 2012 - 17:09 Uhr
"irregulär ist und ungültig" (Zitat Klug)
ist allenfalls eine Kirche, die sich dermaßen von ihren christlichen Wurzeln entfremdet hat. -
Robin Bühler
Registriert seit: 29.09.2009
Kommentare: 68
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08. Juni 2012 - 17:31 Uhr
@Klug:"Im übrigen empfehle ich allen, die meinen zu Kommunion gehen zu müssen, zu bedenken, daß der Empfang irregulär ist und ungültig bleibt." =>Hoffentlich beachtet dann auch der Heilige Geist ihre Kirchenvorschriften, wenn er durch seine Kraft das Blut und den Leib Christi zu uns bringt. In solchen Diskussionen wird mir immer wieder klar, wie klein und beschränkt doch das menschliche Denken ist.
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Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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08. Juni 2012 - 20:08 Uhr
@Michael Klug: wie bitte,kirchliche Scheidung? Die gibt es praktisch nicht !
Die wollte ich 2003 und man sagte mir unter gewissen Voraussetzungen könnte
ich ein Ehenichtigkeitsverfahren beantragen. Dies wollte ich tun wurde aber abgelehnt,da der Nichtigkeitsgrund vor !! der Eheschließung schon bestanden haben muss so die offizielle Version des Erzbischöflichen "Gerichtes" ( Offizialat ) Das heißt im Klartext: Wenn man heiratet und der Partner zieht es zu einem anderen hat man das gefälligst zu erdulden bis an das Lebensende .... Gottlob gibt es die Bibel das Wort Gottes ,auch über dieses Thema gibt es da einiges zu lesen zB: ganz klar steht drin : Gott hasst Scheidung ... aber Jesus selber hat eine Ausnahme erwähnt die den in der Bibel erwähnten sogenannten Scheidebrief zulässt .... - Das wird dem Volk vorenthalten,aus Furcht sein Gesicht zu verlieren. Nicht ganz ohne Grund war der Besitz einer Bibel zeitweise gar verboten .... was wäre das auch gewesen,wenn das Kirchenvolk dahinter gekommen wäre,dass ein Ablasshandel absolut unbiblisch ist ... u.s.w Solche Passagen wie die o.g Ausnahme die eine Scheidung zulässt hört man auch nie in einer Lesung im Gottesdienst. ( in der Kath.Kirche ) Wohl dem der eine Bibel hat und auch darin liest, wo man auch lesen kann : Prüft alles .... ! -
Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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08. Juni 2012 - 20:23 Uhr
@Michael Klug : Ob der Empfang der Kommunion irregulär und ungültig ist kann
keine Religion,kein Mensch entscheiden zB. Macht es schon mal ein Unterschied ob ein "Fremdgeher" die Kommunion empfängt oder der "Betrogene" und wenn der Fremdgeher von Herzen seine "Tat(en)" bereut ist dieser in Jesu Augen auch wieder "würdig" die Kommunion zu erhalten.
Deswegen soll das doch jeder mit seinem Gewissen vereinbaren oder besser noch: Im Gebet um ein Zeichen bitten ... wenn dies von Herzen geschieht so tut sich da auch was .... ( eigene Erfahrung) -
Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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08. Juni 2012 - 22:19 Uhr
@Herrn Schlegel: Sie haben nat. recht, offiziell heisst es Ehenichtigkeitsverfahren.
Wo Sie irren ist der sog. Scheidebrief, dieser ist im Alten Testament also der Heilsgeschichte Israels dargelegt und nicht im Neuen Testament (zumindest kenne ich keine Stelle).
Der Scheidebrief auch Sefer keritut ist im Judentum das Dokument, das der Ehemann der Ehefrau überreicht und damit die Scheidung vollzieht. Religiöse Grundlage ist (Deuteromonium 24,1). In Mischna und Talmud wird die Ehescheidung und ihre Formalien im Traktat Gittin behandelt, nicht mehr und nicht weniger.-> http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/209.html
Hat also mit der christlichen Tradition nichts zu tun.
Lesen sie bitte auch http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_14091994_rec-holy-comm-by-divorced_ge.html
dort steht wie sie aus Sicht der Kirche regülär auch als geschiedener zu den Sakramenten zugelassen sind. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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09. Juni 2012 - 07:49 Uhr
@Herr Breuer
>>"Jesus hat nie erwähnt - du bist Pertus der Fels und auf diesen Felsen möchte ich meine KIRCHE bauen...."
Sind Sie sich da so sicher?
In dem von Ihnen verlinkten Artikel wird lediglich darüber diskutiert, ein Nachweis für diese, Ihre Behauptung ist das keinesfalls, im Gegenteil. -
Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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09. Juni 2012 - 10:18 Uhr
@Michael Klug
Matthäus 19. 7-8
Und warum hat Mose gesagt,dass ein Mann seiner Frau einen offiziellen Scheidebrief ausstellen und sie dann fortschicken darf ? fragten sie.
Jesus antwortete: Mose erlaubte die Ehescheidung,weil eure Herzen hart sind ,aber ursprünglich war sie nicht Gottes Wille .Und ich sage euch: Ein Mann,der sich von seiner Frau scheiden lässt und eine andere heiratet,begeht Ehebruch - es sei denn, seine Frau war untreu. ( Übersetzung : Neues Leben ) - Sind die nur in der Kath-Kirche zu bekommenden Sakramente biblisch ? -
Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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09. Juni 2012 - 10:28 Uhr
@Michael Klug : und nochmals : Es steht auch eindeutig in der Bibel : Prüft alles ... ( - anhand von Gottes Wort )
Da wird keine Ausnahme für bestimmte Religionen und deren Kirchenrecht gemacht! - Nicht blind einer Religion folgen,sondern einzig und allein Jesus ... Amen! -
Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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09. Juni 2012 - 13:44 Uhr
Herr Schlegel, wenn man es aus dem Standpunkt eines Angehörigen einer sog. Pfingsgemeinde sieht mögen Sie für sich recht haben.
Als Katholik glaube ich daran, daß die Kirche von Christus gestiftet wurde und sie sich in der kath. Kirche subsistiert sowie Petrus und seine Nachfolger diese (Mt. 16,18-19) leiten.
Ich empfehle als Nachtlektüre oder wann immer Sie Lust haben Dominus Jesus ->http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20000806_dominus-iesus_ge.html
Ihr Zitat aus Mt. 19 ist im übrigen aus dem Zusammenhang gerissen und kann nur im Gesamtkontext betrachtet werden. Wenn lesen Sie bitte hierzu den Gesamtkontext Mt. 19,3-13. Insbesondere Mt. 19,12 (Zölibatsdiskussion). Ihr Versuch war gut aber leider gescheitert! -
theresia lang
Registriert seit: 03.12.2010
Kommentare: 433
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10. Juni 2012 - 12:12 Uhr
Sehr geehrter Herr Klug, waren Sie heute im Gottesdienst und über welches Thema wurde gepredigt ??
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Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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10. Juni 2012 - 19:14 Uhr
@Herr Klug: Ob man nun Katholisch ,Evangelisch oder einer "feien Kirche" angehört eines ist allen gemeinsam,alle glauben an Gott ... es geht auch nicht darum wer recht hat,den dies ist schon längst geklärt. Das Wort Gottes hat immer recht! Und vieles was darin steht wird von manchen Religionen schlichtweg unterschlagen,wie dieser eine Satz von Jesus wo er klipp und klar eine Ausnahme macht, bei der eine Scheidung zulässig ist ....
Dieser Satz verliert nichts an Aussagekraft wenn man meinetwegen 5 Kapitel vor und nach dieser Aussage von Jesus liest ... Wenn man mal das Kirchenrecht mit den Vorgaben aus der Hl.Schrift vergleicht,dann entdeckt man mal erst die ungereimtheiten ... genau aus diesem Grund war die Bibel in der Vergangenheit der Kirchengeschichte auch verboten ... es wird auch bis zum heutigen Tag in der Katholischen Kirche nicht darauf hingewiesen wie wichtig es ist,das Wort Gottes zu kennen ... und dazu ist es ja erforderlich sich damit zu befassen sowie darin zu lesen. Oder Thema Geistestaufe , Beten in neuen Sprachen ... ect .... oder persönliche Beziehung zu Jesus! Ich bin selbst in einer Katholischen Familie aufgewachsen und habe diverse Sakramente empfangen ... nur das Wichtigste wurde eben nicht vermittelt ,wie man eine persönliche Beziehung zu Jesus und einen lebendigen Glauben lebt und das nicht nur am Sonntag sondern vor allem im Alltag! -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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11. Juni 2012 - 09:00 Uhr
Liegt es an mir, oder ist es immer so, dass, wenn Gläubige anfangen, über die Inhalte ihres Glaubens zu diskutieren, man sich gemütlich zurücklehnen, 'ne Tüte Chips aufmachen und sich an dem Disput amüsieren kann, ob die Zahnfee rote oder blonde Haare hat?
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Gerhard Blesch
Registriert seit: 20.05.2012
Kommentare: 13
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11. Juni 2012 - 15:38 Uhr
Seit meinem 14. Lebensjahr, und das ist schon gut 60 Jahre her, vertrete ich die Auffassung, dass man sehr wohl ein guter Christ sein kann, auch ohne regelmäßig in den Gottesdienst zu gehen. Für diese Überzeugung habe ich mir im Konfirmandenunterricht ein schmerzhaftes am-Ohrläppchen-Ziehen des Pfarrers eingehandelt mit entsprechender Kommentierung,besser gesagt Beschimpfung...
Bin immer noch Kirchenmitglied,aber innerlich mit bestem Gewissen so souverän gegenüber der Institution Kirche , dass mich deren Gezänk über Formalien, die sie selbst einmal irgendwann als Dogmen deklariert haben, in einer Mischung aus Amusement und Nicht der Beachtung wert ansehe.
Das Verhalten im Alltag, und das Miteinanderumgehen sind für mich ungleich wichtiger, als zu fragen, ob dies oder das den amtskirchlichen Vorschriften, um nicht zu sagen Anmaßungen, entspricht oder nicht. -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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11. Juni 2012 - 15:42 Uhr
@ Herr Blesch
Danke! Sie sprechen mir aus der Seele!
Es grüßt Sie ein 47 Lenze junger Ex-Ministrant.
;-) -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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11. Juni 2012 - 16:08 Uhr
@ Gerhard Blesch &
@ Roman Weingardt
"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."
(Albert Schweitzer) -
theresia lang
Registriert seit: 03.12.2010
Kommentare: 433
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11. Juni 2012 - 16:39 Uhr
Für was braucht man Kirchen ??
Gott anbeten, allein oder in Gemenschaft, kann man an jedem Ort! -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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11. Juni 2012 - 16:51 Uhr
Für was braucht man Götter? Um Verantwortung abzuschieben?
Der Mensch braucht eine moralische Richtschnur, aber keine fremde Moral. Er braucht Überzeugungen, aber keine fremden, sondern eigene. Der mensch braucht Ziele, aber eigene, keine fremden.
Der Mensch braucht keinen Gott. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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11. Juni 2012 - 17:31 Uhr
@ Harald Meierhofer:
Am 23. September 2011 hat sogar der Theologieprofessor (!!!) Dr. Dr. Bernhard Uhde im Freiburger Audimax gesagt, für ein moralisches Wertesystem und Miteinander der Menschen bedürfe es keines Gottesbegriffs.
(Zu hören im Rahmen der Podiumsdiskussion mit dem atheistischen Philosophen und studierten Theologen Dr. Dr. Joachim Kahl - eine der Veranstaltungen von "Freiburg ohne Papst".) -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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11. Juni 2012 - 19:36 Uhr
@ Herrn Meierhofer
>>"Der Mensch braucht keinen Gott...."
Erinnern Sie sich mal an diesen Satz, spätestens dann, wenn es mit Ihnen zu Ende geht! -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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11. Juni 2012 - 23:37 Uhr
Ah, der katholische Drohfinger...
Wenn ich sterbe, bin ich tot, na und? Sie hingegen hoffen auf ein "ewiges Leben" im "Himmel" und versagen sich das gute Gefühl beim Spasshaben (so katholisch, dass Sie sich den Spass versagen würden, sind Sie ja doch nicht).
Was kann mir denn schon passieren? Ich könnte in die Hölle kommen, sollte ich mich geirrt haben. Aber erstens wären da eh die interessanteren Leute, und zweitens gibt's die Hölle ja nicht. Die ist ja laut oberster katholischer Lehrmeinung nur symbolisch zu verstehen.
Also fahre ich doch in jedem Fall besser, wenn ich von meinem Recht Gebrauch mache, mich nicht als fremdbestimmtes Wesen zu betrachten, das eine virtuelle und höchst ominöse, gelegentlich zu extremen Grausamkeiten neigende und unendlich nachtragende Schreckensfigur als "Herrn" anzuerkennen hat, sondern als Mensch mit eigener Meinung und freiem Willen.
Und viel völlig unkatholischem Spass im Leben. -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 736
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11. Juni 2012 - 23:56 Uhr
'>>"Der Mensch braucht keinen Gott...."
Erinnern Sie sich mal an diesen Satz, spätestens dann, wenn es mit Ihnen zu Ende geht!'
Warum? Da wird diese fiktive Person nicht realer und das angedrohte Unheil auch nicht. Die Religionen spielen hier mit dem letzten aller jemals nicht beweisbaren Tabus, um sich die Schäfchen ins Trockene zu holen. Billig. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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12. Juni 2012 - 00:11 Uhr
Wenn es nicht die Kirche wäre, würde doch jeder, der Leistungen einfordert und die Bezahlung erst im Leben nach dem Tod gewähren wollte, wegen Betrugs vor dem Kadi landen.
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Bernhard Brüggen
Registriert seit: 12.06.2012
Kommentare: 1
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12. Juni 2012 - 07:51 Uhr
Steht denn in der Bibel nicht geschrieben: "Nehmet und esset alle davon - es sei denn, ihr seid wiederverheiratete Geschiedene. Und tut dies zu meinem Gedächtnis, wenn die Feier von einem kath. Geistlichen geleitet wird, es darf sogar ein Pius-Bruder sein oder ein ehemaliger Kindesmißbraucher" Und werft doch die 176 Bezweifler dieser katholischen Grundwahrheit einfach aus der Kirche raus.
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Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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12. Juni 2012 - 07:52 Uhr
@all
>>".. die Kommentare wurden wieder abgestellt:
http://www.badische-zeitung.de/ordinariat-priester-sollen-unterschrift-zuruecknehmen"
das verstehe ich jetzt allerdings auch nicht.
Vieleicht weil ich die gelöschten Beiträge verpasst habe ? -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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12. Juni 2012 - 08:29 Uhr
ed. - Unterstellung. Grund waren persönlich werdende Kommentare - die Red.
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Heiner Dubois
Registriert seit: 04.08.2011
Kommentare: 182
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12. Juni 2012 - 08:46 Uhr
Na ich habe wohl auch einige der gelöschten Kommentare verpaßt und bin heute morgen über die Abschaltung der Kommetierfunktions dieses Artikels gewundert.
http://www.badische-zeitung.de/ordinariat-priester-sollen-unterschrift-zuruecknehmen
Dabei ist das doch kein Sonderfall der nur in der Erzdiözese Freiburg vorkommt. In anderen Diözesen wird genauso ein menschlicherer Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten gefordert. Auch in der Nachbardiözese Rottenburg-Stuttgart:
http://www.aktionsgemeinschaft-rottenburg.de/AGR-Positionen%20im%20Dialogprozess.pdf
Oder im Nachbarland Österreich mit dem "Aufruf zum Ungehorsam":
http://www.pfarrer-initiative.at
Liebe Kirchenleitung in Freiburg. Tretet endlich in einen wahren Dialog ein, in dem die Argumente der anderen auch gehört werden. Und versucht nicht ständig euren Monolog als Dialog zu verkaufen.
Im Hinblick auf einen Dialog kann man nur hoffen, daß die Priester und Diakone trotzdem zu ihrer Unterschrift stehen und sich die Fronten - vor allem von Seiten der Kirchenleitung - nicht soweit verhärten, daß kein Dialog mehr möglich ist. -
Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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12. Juni 2012 - 09:30 Uhr
@ Herr Dubois: Ihr Kommentar ist nun schon verwunderlich! Wie kommen Sie denn darauf das alle Katholiken hinter einer 1-Mann Show wie in Österreich stehen? Hier sind es die Medien die die Sache am erhält. Wenn Sie sich die Liste der Unterzeichner hier im erzbistum ansehen so werden Sie feststellen das 40% der Unterzeichner nie pastoral tätig waren oder seit langem im Ruhestand. Die Sperrung und Löschung der Kommentare ist durchaus verständlich, da sie überwiegend gegen die Netiquette verstossen haben.
Herr Brüggen, Sie wärmen mal wieder die Thematik Missbrauch auf. Dann sollten sie mal den Beitrag im Hamburger Abendblatt lesen
http://www.abendblatt.de/hamburg/article2300906/Bischoefin-Kirsten-Fehrs-Ja-wir-sind-traumatisiert.html und http://www.kath.net/detail.php?id=36885 Aber an allem sind ja nur die Katholiken schuld, oder?! -
Heiner Dubois
Registriert seit: 04.08.2011
Kommentare: 182
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12. Juni 2012 - 09:42 Uhr
@ Herr Klug. Auf der genannten Internetseite gibt es einen Link. Beschriftet mit Mitglieder. Wenn ich richtig zählen kann, verbirgt sich dahinter mehr als eine Person. Soviel zur 1 Mann Show.
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Bernice Bacheberle
Registriert seit: 27.02.2010
Kommentare: 2017
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12. Juni 2012 - 11:52 Uhr
Das Grundgesetz bricht jedes Kirchenrecht, egal ob es sich um eine christliche oder moslemische Religion handelt.
Die Kirchen sollten endlich ihre veralteten Regeln ändern und den Grundrechten und Menschenrechten den erforderlichen Raum einräumen.
Besonders grotesk ist, beispielsweise, wenn sich Partner verheiraten, bei denen der katholische Partner verwitwet und die evangelische Partnerin geschieden ist. Die Partnerin in diesem Fall darf in ihrer Kirche an allen Sakramenten teilnehmen, der katholische Partner wird von seiner Kirche von den Sakramenten ausgeschlossen! Wie unsinnig ist denn das? -
Herbert Pommerenke
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 994
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12. Juni 2012 - 12:29 Uhr
Gott sei Dank haben wir die strikte Trennung zwischen Kirche und Staat!
Wäre dem nicht so, säßen die meisten Kommentatoren hier im Knast.
Ich als Katholik, getauft, Kommunion erhalten, Firmung genossen,
DPSG Pfadfinder und 7 Jahre als Ministrant gedient, in der Schola
gesungen bin heute in vielen Dingen des Kirchenrechts oft zweifelnd.
Eines habe ich jedoch und das bis zum Ende meiner Tage hoch
respektiert und das sind die 10 Gebote die bis heute die Rechtsgrundlage
für das gesamte Abendland sind!
Auch die die nicht an Gott glauben wissen trotzdem, dass eine Lüge
und das Fremdgehen, sowie das Klauen fremdes Gutes nicht nur eine
Sünde ist, sondern auch weltlich verabscheut und bestraft werden kann! -
Michael Keller
Registriert seit: 12.03.2012
Kommentare: 748
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12. Juni 2012 - 12:32 Uhr
Frau Bacheberle,
wo sehen Sie denn eine Verletzung von Grundrechten (i.S.v. Abwehrrechten gegen staatliche Eingriffe) durch kirchliche Regeln im Zusammenhang mit der Behandlung von wiederverheirateten Geschiedenen?
Ich teile zwar auch die grundsätzliche Kritik an diesen Regeln, aber natürlich steht es jedem frei, sich diesen Regeln der Kirche zu unterwerfen oder aber seinen Glauben im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Glaubensfreiheit auf eine andere Art und Weise zu leben, ohne die Kirche. Bei den beanstandeten Regeln handelt es noch nicht einmal um grundrechtlich überprüfbare staatliche Beschränkungen und Eingriffe, sondern gerade um kirchliche Eingriffe.
Es ist umgekehrt sogar das im GG und in der WRV verankerte Recht der Kirchen, ihre eigenen (v.a. pastoralen) Angelegenheiten selbst zu regeln und etwa die Spende der Sakramente an bestimmte Bedingungen zu knüpfen - ob das dem Einzelnen gefällt oder nicht und ob es sich dabei um (subjektiv) "sinnvolle" Regeln handelt oder nicht.
Einen grundrechtlich garantierten Anspruch z.B. auf die Erteilung von Sakramenten für wiederverheiratete Geschiedene sehe ich daher nicht.
Die Privilegierung der internen Regeln der Kirchen bestehen übrigens auch im sonstigen Rechtverhältnis zwischen Kirche und Volk, z.B. im Arbeitsrecht durch eine Ausnahme für Tendenzbetriebe (vgl. § 9 AGG). -
Michael Keller
Registriert seit: 12.03.2012
Kommentare: 748
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12. Juni 2012 - 12:45 Uhr
Herr Pommerenke,
ich finde ebenfalls, dass die 10 Gebote eine bemerkenswert gute Grundlage für ein friedliches und gedeihliches Zusammenleben darstellen. Die Probleme kommen halt wie immer im Detail (z.B.: "Du sollst nicht morden" ./. Rechtfertigung von Kriegshandlungen - die Interpretation ist dann wieder der Job der ungeliebten Rechtsgelehrten).
Ansonsten muss ich muss Sie aber enttäuschen: "Lüge und das Fremdgehen" mögen weltlich oft verabscheuungswürdig sein, können aber für sich genommen zum Glück strafrechtlich nicht verfolgt werden. Auch zivilrechtlich ist die "Lüge" nur in der Werbung sanktioniert (§ 5 UWG) und die "schuldhafte Scheidung" z.B. nach einem Seitensprung schon seit 1977 abgeschafft - Fremdgehen hilft allenfalls noch bei der Abkürzung des Trennungsjahres. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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12. Juni 2012 - 13:21 Uhr
Herr Pommerenke, die "10 Gebote" sind nur eine alte jüdische Zusammenfassung recht global geltender moralischer Grundregeln. Sie galten (mit Ausnahme des exklusiv zu akzeptierenden Gottes) auch in Gegenden der Welt, die nicht das Geringste mit der jüdischen oder christlichen Religionen zu tun hatten, lange bevor diese altweltlichen Religionen in diese Gebiete gebracht wurden.
Die Christen haben die Moral nicht erfunden, sie haben sie nur für sich gepachtet. -
Michael Keller
Registriert seit: 12.03.2012
Kommentare: 748
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12. Juni 2012 - 13:52 Uhr
Stimmt, Herr Meierhofer, jedenfalls die Gebote zum Verhalten der Menschen untereinander (4-10) sind und waren eigentlich nichts Neues und auch nichts Besonderes. Man könnte sie auch mit dem "Gesellschaftsvertrag" i.S.v. Thomas Hobbes erklären oder einfach aus dem gesunden Menschenverstand nach dem Grundsatz des Selbstschutzes ("was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu") ableiten.
Umso bemerkenswerter (ausgerechnet Hobbes liefert in seinem Modell auch eine Begründung dafür) ist, dass diese früher einmal allgemein geltenden Grundlagen über die Jahrhunderte dennoch immer wieder nur bestimmte ("starke") Gruppen schützen sollten, ausdrücklich nicht aber andere Gruppen (z.B. Ungläubige, Ausländer, Andersdenkende).
In einigen Rechtsordnungen und Religionen ist das bekanntlich bis heute so. Nur bei diesen würde ich zustimmen, dass sie die Moral und das Recht "für sich gepachtet" haben, es den anderen aber nicht zugestehen. Die kath. Kirche sehe ich heute jedoch nicht (mehr) in einer solchen Position.
Demgegenüber bleibt es aber das gute Recht der Kirche, interne Regeln für die eigenen Mitglieder aufzustellen, egal ob man die gut findet oder nicht - es steht jedem frei, sich diesen Regeln zu unterwerfen oder nicht. -
Anton Jerman
Registriert seit: 12.06.2012
Kommentare: 1
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12. Juni 2012 - 17:48 Uhr
Los von Rom! Die Geschichte wiederholt sich. Genau so wie mit Martin Luther. Ein Pfarrer aus Bayern hat es mir so beschrieben: Es handelt sich um eine alte Deutsche Krankheit. Warum gründen die Unterschreiber nicht Ihre eigene Kirche und lassen sie uns Katholiken in Ruhe?
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Gerhard Schlegel
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 58
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12. Juni 2012 - 18:56 Uhr
Wenn Religionen die behaupten,dass Gott und Jesus eine zentrale Rolle in ihrer
Religion einnehmen,deren Regeln sollten dann doch im Einklang mit dem Wort Gottes stehen .... dies sollte eigentlich selbstverständlich sein!
Ich wiederhole mich: Klar und deutlich ist im Wort Gottes ( der Bibel ) zu lesen: Prüft alles ....( und alles heißt auch alles ) - die Regeln der Religion sind davon nicht ausgeschlossen !
Jesus spricht: Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben,niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Amen!
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