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11. Juli 2014

Bahnalternative jetzt im Projektbeirat

Härtetest für "Beste Lösung".

MÜLLHEIM (gb). "Wenn wir weiterhin Ihre Unterstützung haben, dann haben wir ein Pfund in der Hand", sagte Roland Diehl, Sprecher der IG Bohr, nachdem der Landesverkehrsminister im Müllheimer Bürgerhaus seinen Auftritt hatte. Unterstützung hatte Winfried Hermann versprochen, in welchem Umfang, da blieb er vage. Immerhin ist nun erreicht, dass die Alternativplanung der Bahn-Bürgerinitiativen im Bereich Müllheim-Auggen am kommenden Montag auf der Tagesordnung des Projektbeirats steht.

Dann will die Bahn dazu auch eine erste Einschätzung abgeben. Damit ist schon das eigentlich Unmögliche möglich geworden. Denn im Prinzip steht der Abschnitt vor der Planfeststellung, die ausgesetzt wurde. Jetzt bekommt "Die beste Lösung", wie sie im Markgräflerland heißt, zumindest die Chance, den Härtetest zu bestehen. Zu große Erwartungen aber dämpfte der Minister zugleich: Dass es so erfolgreich weitergehe, das könne er nicht versprechen. Die Bürgermeister von Müllheim und Auggen sind aber ebenso wie die Bürgerinitiativen überzeugt, dass diese von zwei Ingenieurbüros begutachtete Planalternative nur Vorzüge hat. Als einer der größten wird hervorgehoben, dass sie die Kernforderung sechs – alle Güterzüge durch den Katzenbergtunnel – im Gegensatz zur Bahnplanung wirklich erfüllen könne und sogar darüber hinaus viel höhere Schienenkapazitäten habe.

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Autor: gb