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13. Januar 2010

Gespräch über Fessenheim

Mehr Transparenz gefordert

FREIBURG/FESSENHEIM (BZ). Die unabhängige französische Atomaufsichtsbehörde ASN (Autorité de Sûreté Nucléaire) hat erstmals das direkte Gespräch ihrer Spitzenvertreter aus Paris mit der lokalen Ebene gesucht. Zu der Veranstaltung am regionalen Sitz der ASN in Straßburg waren Repräsentanten der französischen lokalen Überwachungskommission (CLIS-Commission Locale d’Information et de Surveillance), bestehend aus Kommunalpolitikern, Vertreterinnen und Vertretern von Umweltverbänden, des Regierungspräsidiums Freiburg und des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald eingeladen. Spezieller Anlass war die derzeit laufende dritte 10-Jahres-Inspektion im Kernkraftwerk Fessenheim, nach deren Abschluss die ASN über den Weiterbetrieb der Anlage entscheidet. Zur Sprache kamen insbesondere auch kritische Punkte der Erdbebensicherheit und der mit dem Alterszustand des KKW verbundene Fragen.

Landrätin Dorothea Störr-Ritter habe, wie es in einer Mitteilung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald heißt, eine transparentere Informationsarbeit, auch in deutscher Sprache, gefordert. Das Novum des direkten Dialogs zwischen der Spitze der französischen Nuklearaufsicht mit der regionalen Ebene sei von allen Beteiligten begrüßt worden und werde fortgesetzt.

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Autor: bz