Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

25. Juli 2012

Thomas Mengel will für die SPD in den Bundestag

Der wiedergewählte Kreisvorsitzende und Fraktionschef im Stadtrat Staufen strebt Nominierung für Wahlkreis Lörrach-Müllheim an.

  1. Thomas Mengel Foto: privat

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Der Staufener Stadtrat und Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Breisgau-Hochschwarzwald, Thomas Mengel (53) will bei der Bundestagswahl im Herbst 2013 als SPD-Kandidat im Wahlkreis Lörrach-Müllheim antreten. Dies erklärte Mengel vor der Kreisdelegiertenkonferenz in Umkirch, wo er als Kreisverbandsvorsitzender wiedergewählt wurde.

Die Nominierung des SPD-Bundestagskandidaten wird voraussichtlich erst Anfang 2013 stattfinden. Daran wird auch der SPD-Kreisverband Lörrach beteiligt sein. Thomas Mengel ist seit 2010 Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Breisgau-Hochschwarzwald und Fraktionssprecher der SPD im Staufener Gemeinderat. Der promovierte Chemiker unterrichtet an der Freien Christlichen Schule in Freiburg. Der verheiratete Familienvater ist zudem kaufmännischer Leiter der Kinderkrippe Zwergenland in Staufen.

Zu den Stellvertretern des Kreisvorsitzenden wurden Dörte Selz (Neuenburg), Matthias Schmidt (Bad Krozingen), Alexander Lüth (Eichstetten) und Florian Merz (St. Märgen) auserkoren. Beisitzer im Kreisvorstand sind Philipp Lang (Müllheim), Petra Zentgraf (Kirchzarten), Carmen Deininger (Umkirch) und Gerd Vetter (Münstertal). Als Kassierer wurde Norbert Kipf (Schallstadt), als Schriftführerin Bettina Wegner-Reimers (Gundelfingen) wiedergewählt. Beauftragte in Sachen Bildung, Verbraucherschutz und ländlicher Raum ist Birte Könnecke (Hexental). Das Amt des Beauftragten für das Internet behielt Willibald Fritz (Gundelfingen) und den Posten als Pressereferentin übernimmt wieder Dörte Selz.

Werbung


Den neuen Posten des Beauftragten für grenzüberschreitende Zusammenarbeit bekommt Jean-Paul Lacôte (Neuenburg). Eine Hauptaufgabe sieht er darin, sich für die Stilllegung des Atomkraftwerks Fessenheim einzusetzen. Die Wahl des neuen französischen Präsidenten, François Hollande, hätte in diesem Fall ganz neue Möglichkeiten hervorgebracht, erklärte Lacôte. Aber auch in anderen Themen, wie beispielsweise der Bildung, wolle er mit französischen Partnern ins Gespräch kommen.

Die Delegiertenkonferenz beschloss auch Änderungen der Satzung, angelehnt an Satzungen anderer SPD-Kreisverbände. So sollen Mitgliederversammlungen auf Kreisebene die Delegiertenkonferenzen ersetzen. Mengel betonte, dass es sich dabei um einen Versuch handele. Der Kreisvorstand könne bei zu wenig Wahlbeteiligung der Mitglieder auch wieder zum Delegiertenprinzip zurückkehren. Die Satzung wurde bei einer Enthaltung einstimmig verabschiedet.

Thomas Mengel appellierte an die Ortsvereine, die Internetpräsenz weiter zu verbessern. Für den Einsatz der Ortsvereine beim Wahlkampf für die Landtagswahl 2011 bedankte sich Mengel. Man sei damit belohnt worden, dass die SPD jetzt Regierungspartei sei. Auf dem Ergebnis dürfe man sich aber nicht ausruhen.

Der Landtagsabgeordnete Christoph Bayer bot an, bei lokalen Veranstaltungen über die neue Bildungspolitik zu referieren. Seine Kollegin Gabi Rolland kündigte an, eine Veranstaltung zum Thema Energie in Bad Krozingen auszurichten, zu der auch französische und schweizerische Zuständige eingeladen werden sollen. Kreisrätin Ellen Brinkmann beklagte, dass die Arbeitsagentur meist nur noch unterbezahlte Stellen bei Leihfirmen vermittle. Dagegen müsse man angehen.

Autor: Hannes Selz und Manfred Frietsch