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09. Januar 2010

Über St. Peter dreht sich bald ein weiteres Windrad

Siebte genehmigungspflichtige Windkraftanlage im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald kann errichtet werden.

LANDKREIS BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD (BZ). Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald hat jetzt die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für eine Windkraftanlage im Vorranggebiet "Hinterer Hochwald" bei St. Peter erteilt.

Damit kann die Anlage rund fünf Kilometer nordöstlich von St. Peter gebaut werden. Der geplante Standort liegt am nordwestlichen Ende des im Regionalplan verbindlich festgelegten Vorranggebietes.

In diesem Bereich sind bereits sechs Windkraftanlagen in Betrieb, drei davon befinden sich auf dem Gebiet des Landkreises Emmendingen.

Die geplante Anlage wird rund drei Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom erzeugen und kann damit über tausend Haushalte versorgen. Das neue Windrad wird eine Gesamthöhe von 149 Meter haben. Der Rotorendurchmesser beträgt 71 Meter.

Nach dem 2006 in Kraft getretenen Regionalplan des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein dürfen genehmigungspflichtige Windkraftanlagen nur in sogenannten Vorranggebieten gebaut werden. Im näheren Umfeld der jetzt neu genehmigten Anlage bei St. Peter liegen weitgehend Nadelwälder und Wiesenflächen. Das immissionsschutzrechtliche Genehmigungverfahren, an dem insgesamt 18 Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange aus den beiden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen beteiligt waren, konnte zügig abgewickelt werden.

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Nachdem die Anträge von der Bürgerprojekt Ltd. aus Glottertal gestellt wurden, soll die Anlage jetzt von der regiowind GmbH & Co. St. Peter KG gebaut und betrieben werden.

Autor: bz