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09. Februar 2012

DLRG warnt vor Spaziergängen auf dem Eis

Ohne Freigabe Lebensgefahr.

  1. Achtung Lebensgefahr. Eisfläche betreten verboten. Foto: Hans-Peter Ziesmer

NÖRDLICHER KAISERSTUHL/ BREISGAU (BZ). Die knackigen Minustemperaturen haben dafür gesorgt, dass Seen und auch Flüsse teilweise zugefroren sind. Auch in der kommenden Woche soll es laut Vorhersagen frostig bleiben. Das Betreten der Eisflächen ist jedoch lebensgefährlich, warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die Wasserretter des DLRG-Bezirks Breisgau warnen mit Nachdruck davor, ein zugefrorenes Gewässer zu betreten, solange es noch nicht offiziell freigegeben ist. Erst ab einer Eisdicke von ungefähr 15 Zentimetern, bei fließenden Gewässern sogar mindestens 20 Zentimeter, könne die Eisfläche sorglos genutzt werden.

"Knackt das Eis, sollte man sich sofort flach auf den Bauch legen und vorsichtig in Richtung Ufer rutschen", rät DLRG-Ausbildungsleiter Rainer Maier. "Ist jemand eingebrochen, müssen alle Beteiligten sehr umsichtig handeln, denn der Einbruchstelle sollte man sich nur sehr vorsichtig nähern. Eine dicke Winterjacke, ein kräftiger Schal oder das Abschleppseil aus dem Auto kann helfen, die Person aus dem eisigen Wasser zu retten." Zuerst sollte man aber die Rettungskräfte über den Notruf 112 alarmieren – zum eigenen Schutz und um anschließend den Eingebrochenen zu versorgen.

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Weitere Informationen im Internet unter http://www.bez-breisgau.dlrg.de

Autor: bz