Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

24. Februar 2015 15:10 Uhr

DNA-Spur zum Täter

Polizei klärt eine Serie von 200 Einbrüchen auf

Mit Hilfe einer DNA-Übereinstimmung ist es der Polizei gelungen, eine Serie von etwa 200 Einbrüchen aufzuklären. Dabei wurde ein 34 Jahre alter Albaner in Straßburg festgenommen.

In den frühen Morgenstunden des 10. August im vergangenen Jahr wurden von der Polizei in Kenzingen-Bombach und Malterdingen 14 Einbrüche gezählt. 13 Mal drang ein bis Unbekannter in Wohnhäuser ein. Ein weiteres Mal wurde in derselben Nacht in eine Gaststätte eingebrochen. Die Arbeitsweise des Täters, teilte die Polizei nun mit, habe der entsprochen, die ebenfalls im August des vergangenen Jahres bei Einbrüchen in Freiamt und Teningen sowie Reute registriert worden war.

Der Einbrecher war zwischen Rastatt und Lörrach unterwegs

Für die Einbruchsserie in Freiamt und Teningen/Reute konnte nach Darstellung der Polizei im Dezember 2014 durch einen DNA-Treffer ein 34-jähriger albanischer Staatsangehöriger ermittelt werden. Nun hat ein Abgleich der Spuren der Einbrüche in Kenzingen und Malterdingen mit der DNA-Datei zu einem weiteren Ermittlungserfolg verholfen: Der 34-Jährige konnte auch als Täter für diese Einbrüche in Kenzingen-Bombach und Malterdingen ermittelt werden.

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde der 34-Jährige im Januar von französischen Strafverfolgungsbehörden in Straßburg festgenommen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern "harmoniere bestens", heißt es in der Mitteilung: Mittlerweile wurde der Mann nach Deutschland ausgeliefert und sitzt in einer Justizvollzugsanstalt ein. Insgesamt wird er für etwa 200 Einbruchsdiebstähle, hauptsächlich in Wohnungen zwischen Rastatt und Lörrach, verantwortlich gemacht.

Werbung

Autor: bz